text:559_die_betfahrt_nach_ebersdorf
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| - | ====== Die Betfahrt nach Ebersdorf ====== | ||
| - | Zeichnert Bd. III. S. 184 sq. | ||
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| - | In Ebersdorf stand vor alten Zeiten in der noch jetzt auf dem dasigen Kirchhofe stehenden [[typ: | ||
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| - | Die zahlreichen Wallfahrten nach Ebersdorf reizten oftmals die Raubsucht der Ritter auf Schellenberg und Lichtenwalde, | ||
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| - | Am [[zeit: | ||
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| - | Da brachen plötzlich aus der dichten Waldung die Räuber von Schellenberg und Lichtenwalde und drangen auf den Zug ein, um die kostbaren Geräthe, Fahnen und Kleinode, welche bei einer Betfahrt damaliger Zeit nie fehlen durften, mit Gewalt zu rauben. Augenblicklich gerieth der Zug in wilde Verwirrung und die Mönche flohen mit Jammern und Entsetzen, aber der Schirmvoigt, | ||
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| - | Als dies die Klosterknechte gewahrten, besetzten sie den Eingang der Schlucht und wollten die Räuber darin mit den Waffen angreifen. Aber ihr Anführer, der Schirmvoigt, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 496; [[https:// | ||
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