text:559_die_betfahrt_nach_ebersdorf
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| - | ====== Die Betfahrt nach Ebersdorf ====== | ||
| - | Zeichnert Bd. III. S. 184 sq. | ||
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| - | In Ebersdorf stand vor alten Zeiten in der noch jetzt auf dem dasigen Kirchhofe stehenden Kapelle ein berühmtes Muttergottesbild. Dasselbe wurde so häufig besucht, daß außer dem Pfarrer noch sechs Kaplane angestellt werden mußten, welche in den sechs um die Kirchhofmauer herumstehenden sogenannten Pfaffenhäusern wohnten. Unzählige Wunder sollen von dem Marienbilde vollbracht worden sein und man zeigt noch eine Menge Reliquien, z. B. das gleich zu besprechende Goldschiffchen und eine Krücke, welche ein durch die Berührung des Marienbildes geheilter Lahmer getragen hat. Diese Krücke ist mit der Jahrzahl 1333 gezeichnet und man liest an ihr die eingeschnittenen Worte: „Kruck, Du bist mein Ungluck – zu meinem Ungluck hab ich ein schon Kruck.“ | ||
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| - | Die zahlreichen Wallfahrten nach Ebersdorf reizten oftmals die Raubsucht der Ritter auf Schellenberg und Lichtenwalde, | ||
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| - | Am Sylvestertage des Jahres 1212 unternahmen die Mönche des Cisterzienserordens in [[geo: | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 496; [[https:// | ||
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