text:540_die_eifersuechtige_todte_frau
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| - | ====== Die eifersüchtige todte Frau ====== | ||
| - | Lehmann a. a. O. S. 943. | ||
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| - | Im Jahre 1666 im September hat sich eine schreckliche Begebenheit in einer Bergstadt ereignet. Da ist ein gewisser G. S. gestorben, dessen Weib zuvor in der Fastenzeit gedachten Jahres auch des Todes erblichen. Da nun der Wittwer zur andern Heirath schreiten wollte, kam immer ein Gespenst in Gestalt seiner verstorbenen Frau und ängstigte ihn, daß er keine Ruhe haben konnte und daher seinem Gesinde gebot, sie sollten in der Stube schlafen und ihre Betten vor seine Schlafkammer schieben. Am Donnerstage zuvor spricht das Gesinde: „Herr, wenn Ihr doch zuvor, ehe Ihr wieder Bräutigam seid, Eurer vorigen Frau einen Leichenstein legen ließet, vielleicht bliebe sie außen!“ Er bestellt am Freitag die Maurer und läßt ihn legen und sagt: „nun habe ich meine Alte hier eingeschwert, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 480; [[https:// | ||
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