text:53_die_sage_vom_teufelsbruch
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| - | ====== Die Sage vom Teufelsbruch ====== | ||
| - | Von Hrn. Dr. Löbe nach der Erzählung aus Volksmunde mitgetheilt | ||
| - | in d. Mittheilungen aus dem Osterlande Bd. II. S. 201. | ||
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| - | In der alten Zeit haben sich in diesem alten Steinbruche beim Dorfe Mockern südlich von Altenburg viele alte Männer und Weiber, die unsern Glauben nicht annehmen wollten, verkrochen, sie beteten hier ihre Teufel an, einen Schnegel, einen Bögel, einen Thorl, einen Crodel u. m. a. Sie haben Hexereien getrieben, alte Weiber haben hier zu Walpurgis und am Dreikönigstage gewahrsagt, auch das Vieh bezaubert; hierdurch sind die Leute furchtsam geworden und haben den Hexen, die gar nicht zu unserm Glauben zu bringen waren, viele Geschenke gemacht. In der katholischen Zeit, wo ein Mönch im Namen des Herrn Christus große Wunder that, wurden doch die Hexen einmal kleinlaut, nämlich der Mönch wettete mit dem obersten Hexenmeister, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 369; [[https:// | ||
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