text:52._der_arendsee
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| text:52._der_arendsee [2022/10/13 13:26] – angelegt ewusch | text:52._der_arendsee [2024/02/28 14:38] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[text: | ||
| - | ====== Der Arendsee ====== | ||
| - | |||
| - | Beckmann histor. Beschr. v. Brandenburg. Th. 1. S. 1075-1080. | ||
| - | |||
| - | Der merkwürdigste See in der Altmark ist der sogenannte „große See“ bei dem Städtchen Arendsee, auch blos der „Arendsee“ genannt. Er liegt an der alten Poststraße von Havelberg nach Hamburg. Er hat einen Umfang von einer kleinen deutschen Meile, und ist sehr tief, über 20 bis 30 Klafter. Nach dem Städtchen Arendsee hin hat er hohe Ufer; sonst sind seine Ufer flach und sandig. Sein Wasser ist hell und klar. Schilf und sonstiges Sumpfgewächs findet sich nicht darin, sondern nur hin und wieder etwas Binsengras. Auch wird zuweilen beim Fischen mit den Netzen ein Gras herausgezogen, | ||
| - | |||
| - | Der See friert sehr selten zu, gewöhnlich alle 15 Jahre einmal, und immer nur, wenn der Belt zufriert. Wenn er zufrieren soll, welches alsdann gewöhnlich um Heilige Drei Könige geschieht, so fängt er vorher an zu rauchen wie ein Backofen, dabei läßt er ein entsetzliches Geheul und Krachen in seinem Innern, und ein eben solches Getöse über sich in der Luft hören. Das Nämliche hört man auch, wenn ein starkes Ungewitter, oder ein Sturm in der Nähe ist, oder wenn wieder Thauwetter eintritt. Besonders hört man ein Getöse, als ob ein fürchterliches Ungewitter los wäre, wenn das Eis losgehen will. | ||
| - | |||
| - | Früher stand auch eine Windmühle an dem Ufer des Arendsees. Als aber im Jahre 1685, am 25. November auf St. Catharinentag, | ||
| - | |||
| - | // | ||
| - | * // | ||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/52._der_arendsee.1665660416.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
