text:50._st._ilsabe_n-haus
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| - | ====== St. Ilsabe’n-Haus ====== | ||
| - | (1428) | ||
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| - | Der Hauptsache nach ganz geschichtlich. Nach den bekannten Quellen. | ||
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| - | Obschon der Rathsherr Johann Kletze sein Vergehen durch den Tod gebüßt hatte, so war das dem frommen Gemüthe und der ehelichen Liebe seiner hinterbliebenen treuen Hausfrau Gesa, des Markward Schreye Tochter, nicht genug. Zu noch größerer Sühne seines Fehls bei Gott und den Menschen, zum Gedächtniß an seine in der blutigen Fehde erschlagenen Genossen, und um für ihren unglücklichen Herrn statt des Fluches ein gesegnetes Andenken bei den Mitbürgern und Nachkommen zu erwecken, schuf sie ein Werk christlicher Liebe, zu welchem sie all sein hinterlassenes und ihr eigenes Vermögen nebst den Spenden der Familie bestimmte. Wir müssen es schon rühmend preisen, wenn Jemand im großen Glücke, von Freude getrieben, an arme Unglückliche denkt und Betrübte tröstet. Aber in tiefster Trauer, im wehesten Herzeleid durch christliche Liebeswerke sich empor zu richten, das ist noch größer, noch schöner. | ||
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| - | Im Jahre 1428 stiftete sie nämlich ein Hospital am Burstah und nannte es zu Ehren der heiligen Elisabeth St. Ilsabe’n-Haus, | ||
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| - | Grade 100 Jahre lang hat die Stiftung der frommen Wittwe Kletze unverändert bestanden. 1528 in der Kirchen-Reformation wurde das Hospital der neuernannten Verwaltung des St. Marien-Magdalenen-Klosters (welches kein Vermögen besaß) untergeben. Drei Jahre darnach wurden die in letzterem noch geduldet gewesenen Mönche ausgewiesen, | ||
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| - | Nach und nach veränderte sich auch die innere Einrichtung; | ||
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| - | So ist denn das jetzige St. Marien-Magdalenen-Kloster eine Verschmelzung zweier Stiftungen des Alterthums; das Gebäude, das schirmende Obdach, gewährt Adolf’s IV. Gelübde in der Schlacht von Bornhövede, | ||
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