text:357._zauberweiber_in_berlin
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| text:357._zauberweiber_in_berlin [2023/11/09 10:12] – angelegt ewusch | text:357._zauberweiber_in_berlin [2023/11/09 10:16] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | **[[buch: | ||
| - | [[sagen: | ||
| - | ====== Zauberweiber in Berlin ====== | ||
| - | |||
| - | Zu Berlin lebten im Jahre 1553 zwei arge Zauberinnen, | ||
| - | |||
| - | Ein paar andere solche Hexenweiber und liebste Teufelsbuhlen zu Berlin waren zu einer Zeit in einem Wirtshaus beisammen, die hatten jede eine Gelte voll Wasser vor sich, rührten darinne, streuten schwarzes Pulver hinein und hatten dabei viel unverständlichen Gemürmels. Der Wirt, der selbigen Weibern nicht über den Weg traute, hatte in der Wand ein Guckloch und lugte und lauschte, was sie trieben. Und da fragte die eine: Was meinst? Soll es dem Korn gelten oder dem Weine? – Allen beiden! antwortete die andere. – Und wann? fragte die erste wieder. – Morgen in aller Frühe, ehe der Tau fällt, sprach die andere. Darauf haben sich die Hexenweiber zu Bette gelegt, und da hat sich der Wirt in die Kammer geschlichen und die Gelten über die Schlafenden ausgeschüttet und dazu gerufen: Allen beiden! Da wurde im Augenblick das Wasser zu Eis, das umschloß die Weiber und umgab sie rings gleich einer Rinde, darinne sie erfroren und erstickten. Die Flur mit Korn und Wein aber war gerettet. | ||
| - | |||
| - | // | ||
| - | * // | ||
| - | * // | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | {{tag> | ||
text/357._zauberweiber_in_berlin.1699521138.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
