text:34_die_zwerge_in_der_raudamuehle
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| - | ====== Die Zwerge in der Raudamühle ====== | ||
| - | S. Greß S. 31 fgg. | ||
| - | Eisel Nr. 27. Anm. | ||
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| - | In der Raudamühle bei Eisenberg hielten sich vor langen Jahren eine große Menge Zwerge auf, die aber dem Hause Glück brachten und darauf sahen, daß immer darin Alles in gutem Stande war. Sie hielten auch das Vieh blank und rein, sorgten dafür, daß der Mühle es nie an ausreichendem Wasser fehlte, daß das Mehl recht weiß war und daß der Müller immer seine sichern Mahlgäste hatte, daß in der Küche und im Garten zur rechten Zeit alle Arbeit gemacht war. Dafür verlangten sie aber auch, daß ihnen täglich an einen gewissen, von ihnen bestimmten Ort ein Körbchen mit Obst und ein schön gelb gebräuntes Weißbrot hingesetzt ward, welches dann von ihnen verzehrt wurde. Auch wenn Kuchen gebacken wurde, verlangten sie ihren Theil davon, und bekamen sie ihn einmal nicht, so konnten die Müllersleute darauf rechnen, daß ihnen die Kobolde irgend einen Schabernack zufügten, dies wußten sie auch und darum vergaßen sie nie, denselben ihren Tribut darzubringen. Nun hatten sie aber in Erfahrung gebracht, daß die Zwerge keinen Kümmel im Brode leiden konnten, war je einmal es versehen worden und Kümmel hineingekommen, | ||
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| - | //Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 345; [[https:// | ||
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