text:3._erzbischof_hoger
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| - | ====== Erzbischof Hoger ====== | ||
| - | Hauptsächlich nach Adam von Bremen, Hamb. Kirchengeschichte I. 53 u. 54. Die Sage | ||
| - | am Schluß nach mündlicher Mittheilung. | ||
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| - | Nach des Erzbischof Adalgar’s Tode im Jahre 909 folgte ihm sein bisheriger Gehülfe Hoger, ein vormaliger [[typ: | ||
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| - | Erzbischof Hoger war ein frommer reiner Mann; mit großer Strenge überwachte er die Geistlichkeit, | ||
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| - | Er starb zu Bremen Ao. 915 und wurde daselbst in der St. Michaelis-Kirche bestattet. Und als man 125 Jahre darauf die Begräbniskapelle abbrach und das Grab öffnete, fand man außer den Kreuzen des Palliums und dem Kopfkissen nichts von den sterblichen Ueberresten des Erzbischofs. Und dies wurde gedeutet, daß mit dem frommen Hoger, wie einst mit Johannes dem Täufer geschehen sein soll, bereits die Wiederauferstehung vollführt sei. | ||
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| - | Die Sage aber, von Hoger’s nächtlichen Fahrten nach Ramelslo, hat sich noch lange unter den Hirten und Bauern der dortigen Gegend erhaltene und wenn dort, wo das alte Kloster des heiligen Anscharius noch jetzt als protestantisches Herrenstift besteht, in stiller Nachtzeit ein plötzlicher Windstoß über die Haide und durch die Bäume fährt, oder sonst ein ungewöhnliches Getöse sich regt, so sagen die Leute: „de olle Bischop kumpt, dat Stift to visiteren.“ | ||
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| - | //Quelle: Otto Beneke: Hamburgische Geschichten und Sagen. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854, Seite 9. [[https:// | ||
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