text:195._hexengeschichten_aus_neuendorf_in_der_altmark
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| - | ====== Hexengeschichten aus Neuendorf in der Altmark ====== | ||
| - | Nach El. K. Reichard, Vermischte Beiträge zur Beförderung der nähern Einsicht | ||
| - | in das gesammte Geisterreich, | ||
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| - | Im Jahre 1652 den 17. Mai hat ein Weib, Namens Clara, von Kaßika, einem zum Kloster Neuendorf gehörigen Dorfe, welche wegen der Hexerei sehr verdächtig gewesen, und auch schon einmal deswegen torquirt worden, aber nichts bekannt hat, sich selbst des Morgens mit einem Messer im rothen Häuschen die Gurgel abgeschnitten und ist vom Henker begraben worden. In eben dem Jahre, den 17. December, ist Anna Görges wegen der Hexerei, daß sie dem Müllermeister Jürgen Wibeken, seine Frau, Sohn und zwei Pferde vergeben, etwa eine halbe Meile vom Kloster bei dem Neuendorfschen Gerichte öffentlich verbrannt worden. | ||
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| - | Den 20. Julius 1660 ist Grete Schulzin, genannt die Meckelbursche, | ||
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| - | Im Jahre 1669 ist die alte Schulzin von Cinow, so wegen der Hexerei längst verdächtig gewesen, von Paul Dravenen aus Cinow dem Amte denuncirt worden, welches auch sofort die Inquisition gegen diese verdächtige Person angestellt und nachher von der löbl. Juristenfacultät in Helmstädt darüber erkennen lassen, die denn ihr nach eidlicher Abhörung der Zeugen die Tortur zuerkannt, welche auch, nachdem sie oft gütlich ermahnet worden, endlich am 3. Januar 1670 Morgens um 2 Uhr bei ihr durch den Scharfrichter von Gardeleben vorgenommen, | ||
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| - | Anno 1671 auf heil. drei Könige ist eine Magd mit Namen Trine von Alt-Salzwedel bürtig, so bei dem Krüger allhier gedient, wegen eines bösen Geschreies vom Churfürstl. Amte eingezogen worden, da sie denn nicht allein gegen den Amtmann, sondern auch gegen den obgedachten Pastor Kratz bekannt, daß sie, wiewohl aus großer Bestürzung, | ||
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| - | Anno 1727 den 27. Junius ist Herrn Wiehen' | ||
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