text:194._die_miggelsberge_bei_koepenick
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| - | ====== Die Miggelsberge bei Köpenick ====== | ||
| - | ((Wir theilen diese schon oben S. 33 angedeutete Sage hier nach einer andern Version mit.)) | ||
| - | Nach Ed. von Felsthal, Deutscher Sagenschatz, | ||
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| - | Bei Köpenick unweit Berlin liegen die Miggelsberge und der große dunkle Miggelsee, in welchem die Spree, eine helle Stromlinie, sich ergießt. An diesem See und in der romantischen Waldgegend ließ sich vordem eine schöne Jungfrau sehen, bald im einfachen Frauengewand, | ||
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| - | Alle dreimal sieben Jahre, vom Tage ihrer Verzauberung an, zeigte sie sich in Gestalt eines lieblichen Seefräuleins und bat mit flehender Geberde den von ihr erwählten Mann, sie aus ihrem Banne zu befreien, welcher dafür in Besitz großer Schätze gelangen werde. Die Befreiung bestand darin, daß der Entschlossene sie furchtlos vor drohenden Gefahren dreimal auf dem Rücken um die Hilbertskirche zu Köpenick tragen müsse. Nur Wenige haben sich zu diesem Versuche entschlossen, | ||
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| - | Ein fremder, muthiger und entschlossener Ritter hatte einst die Jungfrau schon zweimal um das Gotteshaus getragen, das dritte Mal aber traten ihm entsetzliche Schlangen und feurige Schreckgestalten in den Weg; voll Todesahnung sank er zur Erde und Jungfrau und Erscheinungen verschwanden. | ||
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| - | Die Sage läßt einen schwarzen Wassergeist, | ||
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