text:139._gangolfs_brunnen
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| - | ====== Gangolfs Brunnen ====== | ||
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| - | Im Lande Languedoc war ein Graf, Gangolf mit Namen, der zog gegen die Sarazenen und Vandalen und kam in Welschland auf ein Blachfeld, wo ein klarer Brunnen sprang. Dort ließ er sich nieder, und ließ Gezelte schlagen, und trank mit all seinen Wappnern aus dem Brunnen, und ließ auch die Tiere tränken. Da kam des Feldes Eigentümer daher und schalt und sagte, das sei nicht des Landes Gewohnheit und Sitte, den Leuten das Gras zu vertreten, und sich ungefragt niederzulassen, | ||
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| - | Da nun Gangolf wieder in seine Heimat nach der Grafschaft Burgund kam, stieß er seinen Stab in sei nem Hof in den eignen Grund und Boden, da sprang alsbald ein heller, wasserreicher Quell, und jener Brunnen, den Gangolf im welschen Lande gekauft, versiegte auf immerdar. | ||
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| - | Diese burgundische Sage würde nicht unter den deutschen Sagen dieses Buches stehen, wenn sich nicht von ihr ein auffallender Widerhall, sogar bis auf den Namen, im östlichen Frankenlande fände. | ||
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| - | Am Felsenberge Milseburg im Rhöngebirge springt der von allem Volke wertgehaltene Gangolfsbrunnen. Da war ein Heiliger, Gangolf geheißen, der liebte diesen Berggipfel wegen seiner Einsamkeit und kam hinab nach Fulda, die uralte Bischofstadt, | ||
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