text:115._albertus_magnus
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| - | ====== Albertus Magnus ====== | ||
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| - | Es war ein berühmter Mönch und hochgelahrter Doktor des Namens [[vip: | ||
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| - | Im Jahre 1248 kam [[vip: | ||
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| - | Aber der Kaiser ließ sich dazu nicht bewegen, hieß vielmehr die Seinen ihm folgen, und kamen zu dem Predigerkloster, | ||
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| - | Da nun die Mahlzeit mit großen Freuden geendet war, obschon niemand wußte, wer und von wannen die zierlichen und willfährigen Diener waren und wo die Speisen alle zubereitet wurden, da verloren sich die Diener, und die Vögel sangen nicht mehr und entflohen, die Blumen blühten ab, die Bäume wurden fahl, es ward kühl, dann kalt, die Winterschauben wurden wieder umgehangen, der Kaiser hob die Tafel auf, die Sonne verschwand, der Himmel ward grau, und auf Bäumen, Laub und Gras lag wieder Schnee. Alles eilte in das Kloster, um im warmen Refektorium vor der Kälte gesichert zu sein. Kaiser Wilhelm aber pries seinen kunstfertigen Wirt und begabte ihn und den Konvent mit Gütern reichlich und erlebte nie wieder solch wunderseltsames Gastmahl. | ||
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| - | * //Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 96-97// | ||
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