text:107._der_alte-berg
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| - | ====== Der Alte-Berg ====== | ||
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| - | Hoch und herrlich stand, landbeherrschend, | ||
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| - | Graf Eberhard von Berg suchte seinen tiefen Schmerz durch Waffenlärm zu übertäuben, | ||
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| - | Dieser Sizzo war es, welcher unter der St. Johanniskirche auf dem Altenberge, wo der heilige Bonifazius den Thüringern zuerst das Evangelium predigte, noch eine Kirche in des heiligen Georgs Ehre erbaute, hernach im Tale das Kloster Asolverod gründete, zu welcher Gründung Graf Eberhard riet, und vom Kirchlein auf dem Georgenberge das Kloster nun Georgenthal nannte. Und da wurde Graf Eberhard von Berg und von der Mark der erste Abt. | ||
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| - | Allein der demütige und fromme Sinn dieses Grafen litt nicht lange diesen hohen Rang; er wollte dienen, nicht herrschen, legte daher die Abtwürde zu Georgenthal in Thüringen freiwillig nieder und zog als ein büßender Pilgrim weiter. Da kam er zu dem Kloster Morimund (Morimont) in der Champagne und bat daselbst um den geringsten Dienst. Dort ließ man ihn um Knechteslohn die Schweine hüten, und dies trieb er unerkannt lange Jahre. | ||
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| - | Sein Bruder Adolf und nicht minder der Bruder seiner verstorbenen Braut trugen großes Sehnen nach dem Verlorenen, und der letztere fand ihn auf einer Pilgerfahrt, | ||
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| - | * //Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 91-92// | ||
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