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text:103_die_silberschaumquelle

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-====== Die Silberschaumquelle ====== 
  
-    S. Bechstein a. a. O. S. 237 fg.  
-    Greß. S. 123 fgg. 
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-In einer [[typ:Wüstung]] bei [[geo:Heilingen]] hütete einst ein junger [[typ:hirte|Schaafhirt]] und sah mit Staunen, wie sich vor ihm die Erde aufthat, und aus einer Oeffnung ein weißer Schaum herausquoll wie Reif und sich rings um die Oeffnung anlegte. Der Knabe sah dieser Erscheinung lange zu, wußte aber nicht, was er aus derselben machen sollte, und traute sich auch nicht, den Schaum anzufassen. Höchstens störte er mit einem Stöckchen darin herum. Endlich kam der Abend und der Knabe trieb heim und erzählte dem Schaafmeister das, was er gesehen, zeigte ihm auch das weiße Zeug, was noch immer am Stöckchen festhing. Es war aber eitel gediegenes [[typ:Silber]] und der Schaafmeister sprach zu ihm: „Schaafe hütest Du und ein [[typ:Ochse]] bist Du! Hättest Du das Dir bestimmte Weiße abgeschöpft, so wärest Du weise gewesen und reich geworden!“ Am andern Tage und alle Tage sah sich der kleine Schaafhirt nach der [[typ:quelle|Silberschaumquelle]] um, aber sie quoll für ihn nicht wieder.  
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-//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 408; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_408.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 wüstung heiligen hirte stock silber schaf quelle}} 
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