sagen:zauberbannharz022
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| + | ====== Der große Christoph und die Clus bei Goslar ====== | ||
| + | Als der Dom, den [[vip: | ||
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| + | Riesengroß und von ungeheurer Kraft wurde er zwar von vielen gefürchtet, | ||
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| + | Das war ein Jubel! Mit vereinten Kräften wurde das Schwert aus der Scheide gezogen. Nun ging es vorwärts, dem großen Christoph nach. Nun, da derselbe ohne Waffe war, wurden die Schneider kühn und gelobten sich, nicht eher vom Platz zu weichen, bis der Riese ihren mächtigen Streichen erlegen sei. | ||
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| + | Aber kaum hatten sie sich um wenige Schritte genähert, als Christoph seinen Verlust bemerkte. Er kehrte um, sich sein Schwert zu suchen. Da erblickten ihn die tapferen Schneider. Ihr Gelöbnis war bei seinem Anblick vergessen und aller Mut verflogen. Rette sich, wer kann, war das Losungswort der mutigen Schar. Wie der Wind krochen sie alle in die am Boden liegende Säbelscheide, | ||
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| + | Der große Christoph kam, nahm sein Schwert vom Boden, steckte es ruhig in die Scheide und mausetot waren all die tapferen Schneiderlein. Von diesem großen Christoph soll auch der Sandsteinfelsen stammen, welcher am Fuße des Petersberges liegt und Clus genannt wird. Derselbe hatte ihn einst als Steinchen im Schuh gedrückt. Dort an jener Stelle hatte der Riese ihn herausgeschüttet. | ||
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| + | Nun wird in der Clus die Kapelle und das Grab eines Eremiten gezeigt, der dort lange gelebt haben soll. | ||
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sagen/zauberbannharz022.1710854574.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
