sagen:zauberbannharz017
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| + | ====== Die Harburg ====== | ||
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| + | Diese Burg bestand nach der ältesten Bauart solcher Ritterburgen nur aus einem mächtigen Turm. Kein Wunder, dass sich dem letzten Besitzer derselben, der eine große Familie hatte, der Mangel an Raum sehr fühlbar machte. Gern hätte er sein Stammschloss vergrößert, | ||
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| + | Eines Abends saß der Ritter mit seiner Gemahlin auf dem Söller. Als sie auf den gegenüberliegenden Berg blickten, auf welchem sich noch heute das Schloss Wernigerode erhebt, sprach der Schlossherr: | ||
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| + | Die Burgfrau stimmte dem Gatten bei, denn auch sie sehnte sich längst hinaus aus diesen engen Mauern. | ||
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| + | Als sie des Abends am Fenster ihres Schlafgemaches stand, sinnend noch in die Ferne schaute und mit Bedauern daran dachte, wie es doch unmöglich sei, ihren und ihres Gemahls Wunsch erfüllt zu sehen. Da stand plötzlich ein kleines, graues Männchen vor ihr, das der Edelfrau längst als guter [[wesen: | ||
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| + | »Ihr seid traurig, gute Frau«, hob der Kleine zu sprechen an, »kann ich Euch helfen? Ich weihe Euch allezeit gern meine Dienste. Sagt, was Ihr begehrt.« | ||
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| + | Die Burgfrau erzählte dem [[wesen: | ||
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| + | Aber als dieser ihr Begehren vernahm, machte er ein sehr trauriges Gesicht end entgegnete vorwurfsvoll: | ||
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| + | Kopfschüttelnd verließ der Kleine das Gemach. Die Burgfrau legte sich nieder, wurde aber durch lebhafte Träume arg gequält. Wie von unsichtbaren Mächten fühlte sie sich durch die Luft getragen und deutlich klangen die Worte Rutsche fort! an ihr Ohr. Als sie sich aber am Morgen nach kurzem, unruhigem Schlummer erhob und ans Fenster trat, da wusste sie kaum, wie ihr geschehen war, und rieb sich verwundert die Augen, weil sie noch immer ein Trugbild zu sehen glaubte. Unmittelbar unter ihrer Burg erhob sich Wernigerode, | ||
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| + | Auf dem Zwölfmorgen wachsen gelbe Glockenblumen, | ||
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