sagen:zauberbannharz006
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| + | ====== Stift und Stadt Quedlinburg ====== | ||
| + | Weit ins graue Altertum hinein verliert sich der Ursprung der Stadt [[geo: | ||
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| + | Mancher feste Platz musste am Ostrand des [[region: | ||
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| + | Die erste nachweisbare Äbtissin war eine Tochter [[vip: | ||
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| + | Unter der Regierung der Äbtissin Bertrade (1270 – 1308) entspannen sich Zwistigkeiten wegen der Belehnung mit der Schutzgerechtigkeit des Stiftes zwischen den Grafen Ulrich und Albert von Reinstein und dem Bischof von Halberstadt. Unter ihrer Nachfolgerin Jutta, Gräfin von Kranichfeld, | ||
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| + | Der Bischof von Halberstadt wusste die Bürger für sich zu gewinnen, und so verband sich Quedlinburg mit Halberstadt und Aschersleben zu gemeinsamer Verteidigung. | ||
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| + | Darüber erbittert, besetzten die Grafen von Reinsten die Höhen um Quedlinburg sowie das Kloster St. Wiperti und die Warte auf der Altenburg, nahmen Bürger gefangen, störten den Handel der Stadt und schadeten derselben, wo sie nur konnten. Im Jahr 1327 belieh zwar der Graf von Reinstein den Magistrat der Altstadt auch mit der Neustadt, aber die Bürger ließen sich nicht so leicht beruhigen. Sie waren durch das gewaltsame Verfahren der Grafen allzu sehr aufgebracht. Häufig machten sie Ausfälle gegen die Reinsteiner, | ||
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| + | Dennoch kam es nicht zur Ausführung, | ||
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| + | Von den Türmen, die er danach errichten ließ, sind noch vier vorhanden. | ||
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| + | Der Kasten, worin Graf Albert gefangen saß, seine Streitaxt, Armbrust, Sporen und Feldflasche werden auf dem Rathaus zu Quedlinburg aufbewahrt. Das Schwert, welches sich früher ebenfalls dort befand, hat General Königsmarck mit fortgenommen, | ||
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| + | Außerdem befinden sich noch mehrere Kuriositäten auf dem Rathaus, so zum Beispiel ein gedörrtes Menschenhaupt und zwei rechte Hände, denen der Daumen fehlt. Es sollen Überreste von Leichnamen der gegen Kaiser Otto I. Verschworenen sein, welche im Jahr 924 hingerichtet wurden. Weiter finden wir dort höchst interessante alte Waffen, darunter eine Kanone von besonderer Konstruktion, | ||
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| + | Die schon erwähnte Stiftskirche, | ||
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| + | In diesem Gewölbe, welches die Kraft besitzen soll, die Körper unverwest zu erhalten, wurde die berühmte Pröpstin des Stiftes, Aurora von Königsmark, | ||
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| + | Im Westen des Schlosses liegt gleich einer Vorstadt der mit vielen kleinen Häusern bebaute Münzberg. Ehemals stand hier ein Nonnenkloster, | ||
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| + | Nahe der Stadt liegt ein herrliches Lustholz, Brühl genannt, das ehemals zum Kloster St. Wiperti gehört hatte, nach dessen Aufhebung aber vom König der Stadt geschenkt wurde. Hier, aus lieblichster Umgebung, erhebt sich ein Denkmal Klopstocks, der in Quedlinburg zur Welt kam und dessen Geburtshaus am Schlossplatz steht. Es ist an dem von zwei Säulen getragenen Vorbau leicht zu erkennen. Außerdem steht auch ein Denkmal des berühmten Geografen Ritter im Brühl, denn auch er wurde in Quedlinburg geboren. | ||
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sagen/zauberbannharz006.1710854318.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
