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sagen:wuschss110

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 Im Sommer 1908 wanderte der aus [[geo:Frankenberg]] in [[land:Sachsen]] stammende 19-jährige Student Gotthard Krinitz während seiner Semesterferien durch das [[region:Elbsandsteingebirge]]. Er übernachtete in der Nacht zum 1. August in Rosendorf, auf der böhmischen Seite des Elbsandsteingebirges. Von dort wollte er zum Prebischtor und weiter auf dem damals vom Prebischtor aus zugänglichen Fremdenweg laufen. Doch danach verlor sich seine Spur. Im Sommer 1908 wanderte der aus [[geo:Frankenberg]] in [[land:Sachsen]] stammende 19-jährige Student Gotthard Krinitz während seiner Semesterferien durch das [[region:Elbsandsteingebirge]]. Er übernachtete in der Nacht zum 1. August in Rosendorf, auf der böhmischen Seite des Elbsandsteingebirges. Von dort wollte er zum Prebischtor und weiter auf dem damals vom Prebischtor aus zugänglichen Fremdenweg laufen. Doch danach verlor sich seine Spur.
  
-Nach dem Ende des Urlaubs kam Krinitz nicht nach Hause zurück. Seine Eltern gaben - zunächst erfolglos - eine Vermisstenanzeige auf. Ein Jahr später fand im Sommer 1909 eine Beerensammlerin den Leichnam von Gotthard Krinitz im dichten Unterholz der oberen Richterschlüchte. Die Geldbörse war leer und seine Uhr verschwunden. Sein Fuss war gebrochen.  +Nach dem Ende des Urlaubs kam Krinitz nicht nach Hause zurück. Seine Eltern gaben - zunächst erfolglos - eine Vermisstenanzeige auf. Ein Jahr später fand eine Beerensammlerin den Leichnam von Gotthard Krinitz im dichten Unterholz der oberen Richterschlüchte. Die Geldbörse war leer und seine Uhr verschwunden. Sein Fuss war gebrochen. Man vermutete, dass der Student von einer Felswand am Fundort hinuntergestürzt oder gar gestoßen worden war. Er wurde an Ort und Stelle begraben. Seine Eltern ließen ihm dort einen Grabstein mit folgender Inschrift setzen:
- +
-Man vermutete, dass der Student von einer Felswand am Fundort hinuntergestürzt oder gar gestoßen worden war. Er wurde an Ort und Stelle begraben. Seine Eltern ließen ihm dort einen Grabstein mit folgender Inschrift setzen:((Anmerkungen Sagenwiki: Siehe auch bei [[https://de.wikipedia.org/wiki/Krinitzgrab|Wikipedia]]))+
  
 „Hier ruht in Gott unser\\ „Hier ruht in Gott unser\\
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 beraubt, im Unglück verschieden.“\\ beraubt, im Unglück verschieden.“\\
  
-Ein Leierkastenmann aus Herrnskretschen soll auf dem Sterbebett den Mord an Krinitz gestanden haben. +Ein Leierkastenmann aus Herrnskretschen soll auf dem Sterbebett den Mord an Krinitz gestanden haben.((Anmerkungen Sagenwiki: Siehe auch bei [[https://de.wikipedia.org/wiki/Krinitzgrab|Wikipedia]]))
  
 //Quelle: [[buch:wuschss|Die Sagenwelt der Sächsischen Schweiz]], [[autor:swusch|Sven Wusch]], 2024// //Quelle: [[buch:wuschss|Die Sagenwelt der Sächsischen Schweiz]], [[autor:swusch|Sven Wusch]], 2024//
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sagen/wuschss110.1715596689.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)