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sagen:wuschss107

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 ====== Sage von der Burg Arnstein ====== ====== Sage von der Burg Arnstein ======
  
-Die Burg Arnstein war viele Jahre Heimat berüchtigter Raubritterdie die umliegenden Dörfer und Handelswege überfielenSchließlich verbündete sich der Adel der Sechsstädte und belagerte erfolgreich die Burg ArnsteinDer Burgherr versprach von seinem Gewerbe abzusehen und hielt sich auch eine Zeitlang an sein Versprechen+    GötzingerSchandau und seine Umgebungen, 1804, S304;  
 +    «Über Berg und Tal», 2Jg. S. 97, und 20. Jahrgang, S. 376 f. 
 +    Meiche, Sagenbuch der Sächsischen Schweiz und ihrer Randgebiete, Nr.186
  
-Doch dann ging er erneut auf Beutezug und raubte den Dörfern umher all das Vieh und nahm auch die Bauern gefangen mit auf die Burg. Erneut zog eine Streitmacht unter Führung derer [[familie:vonduba|von Duba]] heran und überwältigte nach langem Kampf die Burgbesatzung. Der Raubritter wurde auf einem südlich vorgelagerten Felsen auf das Rad geflochten und kam dabei auf grausame Weise zu Tode+Die Burg Arnstein war viele Jahre Heimat berüchtigter Raubritter, die die umliegenden Dörfer und Handelswege überfielen. Schließlich verbündete sich der Adel der Sechsstädte und belagerte erfolgreich die Burg Arnstein. Der Burgherr versprach von seinem Gewerbe abzusehen und hielt sich auch eine Zeitlang an sein Versprechen. Doch dann ging er erneut auf Beutezug und raubte den Dörfern umher all das Vieh und nahm auch gefangene Bauern mit auf die Burg. Erneut zog eine Streitmacht unter Führung derer [[familie:vonduba|von Duba]] heran und überwältigte nach langem Kampf die Burgbesatzung. 
  
-Er soll auf der Burg einen Schatz versteckt habenDas Versteck hat er aber nie verraten+Am Fuße des [[region:arnstein|Arnsteins]], unmittelbar am [[geo:ottendorfsebnitz|Ottendorfer]] Dorfbache, liegt ein steil abfallender Felsen, der heute noch «Ritterstein» genannt wird und südlich davon ein vorgelagerter Felsen, der «Amselstein» heißt. An diesem soll der Sage nach der letzte Raubritter der Burg Arnstein aufs Rad geflochten worden sein und kam so auf grausame Weise zu TodeZum Gedächtnis an den grausamen Tod des Raubritters ist seinerzeit ein Rad in den Felsen gehauen worden, das aber leider bei einer späteren Wegverbreiterung Felsensprengung verloren ging
  
-//Quellen:// +Er soll auf der Burg einen Schatz versteckt haben. Noch immer befinden sich auf der Höhe des Arnsteins die Ruinen der alten Raubburg, von der man sagt, dass sich in der Tiefe der Zisterne eine Braupfanne gefüllt mit Gold verbirgt. Es gab schon viele Versuche, diesen Schatz an dieser und an anderen Stellen des Arnsteins zu finden, doch bislang waren alle erfolglos. 
-  * //[[buch:wuschss|Die Sagenwelt der Sächsischen Schweiz]], [[autor:swusch|Sven Wusch]], 2024//+ 
 +//Quelle: [[buch:wuschss|Die Sagenwelt der Sächsischen Schweiz]], [[autor:swusch|Sven Wusch]], 2024//
  
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-{{tag>sagen swusch wuschss sächsischeschweiz raubritter belagerung raub rädern schatz vonduba v2}}+{{tag>sagen swusch wuschss sächsischeschweiz arnstein ottenbachsebnitz raubritter raubschloss ruine rädern felsen schatz zisterne schatzgräber braupfanne gold verstecken belagerung schatz vonduba v2}}
  
sagen/wuschss107.1712070631.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)