sagen:wittekinds_taufe
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| - | Wittekinds Taufe. | ||
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| - | Abels Samml. alt. Chroniken S. 61. 62. | ||
| - | Pomarius S. 40. 41. | ||
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| - | König Carl hatte eine Gewohnheit, alle große Feste folgten ihm viele Bettler nach, denen ließ er geben einem jeglichen einen Silberpfenning. So war es in der stillen Woche, daß Wittekind von Engern Bettlerskleider anlegte, und ging in Carls Lager unter die Bettler sitzen, und wollte die Franken auskundschaften [124] Auf Ostern aber ließ der König in seinem Zelt Messe lesen; da geschah ein göttliches Wunder, daß Wittekind, als der Priester das Heiligthum emporhob, darin ein lebendiges Kind erblickte; das däuchte ihm ein so schönes Kind, als er sein Lebtag je gesehen, und kein Auge sah es außer ihm. Nach der Messe wurden die Silberpfennige den armen Leuten ausgetheilt; | ||
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| - | Autor: Brüder Grimm | ||
| - | Titel: Wittekinds Taufe | ||
| - | aus: Deutsche Sagen, Band 2, S. 123-124 | ||
| - | Auflage: 1. Auflage | ||
| - | Erscheinungsdatum: | ||
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