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 ====== Wie der Ginster in die Eifel kam ====== ====== Wie der Ginster in die Eifel kam ======
  
-    Dr. H. O. Penz, Adenau: Wie Gottes Gnadentau in die Eifelberge kam. In: Die Eifel, Eifelvereinszeitschrift, Juni 1954 (leicht gekürzt)+    Dr. H. O. Penz, Adenau: Wie Gottes Gnadentau in die Eifelberge kam.  
 +    In: Die Eifel, Eifelvereinszeitschrift, Juni 1954 (leicht gekürzt)
  
 Etwa um 100 bis 200 n. Chr., als die Eifel von den Römern besetzt war, marschierte von [[geo:Trier]] herauf über [[geo:Bitburg]] und Oos in einer kalt-windigen Septembernacht eine Kohorte der in [[geo:Köln]] stationierten Legion; ich glaube, es war die neunte oder siebzehnte im Reich. Die etwa sechshundert Soldaten kamen von einem ehrenhaften Kommando zurück, das sie auf ein Jahr in die umbrischen Berge auf einen der größten Exerzier- und Übungsplätze des weiten Imperiums geführt hatte, wo sie zusammen mit Kameraden an der neuartigen Steinschleuder des Senators Marius Scoparius ausgebildet worden waren. Die Handhabung dieser weittragenden Wunderwaffe sollten sie den römischen Wachposten an den Kastellen und Wachttürmen weitervermitteln. Schwert, Helm und Brustpanzer, Schnappsack und Beinschienen drückten erbärmlich, aber ihr Kommandeur gewährte gern und oft einen Ordnungshalt. Etwa um 100 bis 200 n. Chr., als die Eifel von den Römern besetzt war, marschierte von [[geo:Trier]] herauf über [[geo:Bitburg]] und Oos in einer kalt-windigen Septembernacht eine Kohorte der in [[geo:Köln]] stationierten Legion; ich glaube, es war die neunte oder siebzehnte im Reich. Die etwa sechshundert Soldaten kamen von einem ehrenhaften Kommando zurück, das sie auf ein Jahr in die umbrischen Berge auf einen der größten Exerzier- und Übungsplätze des weiten Imperiums geführt hatte, wo sie zusammen mit Kameraden an der neuartigen Steinschleuder des Senators Marius Scoparius ausgebildet worden waren. Die Handhabung dieser weittragenden Wunderwaffe sollten sie den römischen Wachposten an den Kastellen und Wachttürmen weitervermitteln. Schwert, Helm und Brustpanzer, Schnappsack und Beinschienen drückten erbärmlich, aber ihr Kommandeur gewährte gern und oft einen Ordnungshalt.
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