sagen:werra362
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| + | ====== Die Frau Roll in Wiesenthal ====== | ||
| + | Von Roßdorf zieht sich die Straße in südwestlicher Richtung zwischen dem Nebel- und dem Hornberg nach dem weimarischen Dorfe Wiesenthal. Jenseits desselben liegt zwischen den Saatfeldern an einem Abhang auf dem Weg nach Fischbach der Köppelsgarten. Dort läßt sich, wie die Sage geht, von Zeit zu Zeit eine weiße Jungfrau - die Frau Rollblicken. Sie trägt einen glitzernden Schlüsselbund an einem prächtigen Gürtel. | ||
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| + | "Mein Großvater ", erzählte eine junge Bäuerin," | ||
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| + | Mein Vater faßte den alten Mann an der Hand und führte ihn auf die Erscheinung zu und sprach: "" | ||
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| + | Aber auch im Pfarrhause und in dem alten, jezt abgerissenen Wirthshause zu Wiesenthal hat sich die weiße Jungfrau gezeigt. Hier schaltete und waltete sie als guter Hausgeist und half da und dort nach, wenn die Mägde in der Küche oder im Stalle etwas versäumt oder vernachlässigt hatten, hat sich aber auch im Pfarrhause seit langen Jahren nicht wieder sehen lassen, dagegen erschien sie Dem und Jenem in der Flur. | ||
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| + | Ihr Erscheinen bedeutet dem, der sie gewahrt, an bestimmten Tagen Glück, an andern Unglück. | ||
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sagen/werra362.1718623496.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
