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sagen:werra352

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-====== Vom Höhn ======+====== Spukgestalten und Erscheinungen in der Nähe Kaltenlengsfelds ======
  
-Zwischen Unter- und Oberkag am Höhn fährt der Reifenmüller mit einem Wagen voll Getreide spät in der Nacht von Oepfershausen nach HauseAuf der Mitte des Wegs erblickt er am Saume des Waldes ein großes FeuerOhne über den Ursprung oder Zweck desselben weiter nachzudenkenschreitet er darauf losum sich mit einer brennenden Kohle die Pfeife anzuzünden. Als er hinkommtfindet er das Feuer verlassen. Wie wundert er aber sich erstals er findet, daß die Kohle, obgleich sie über und über glühtdoch nicht brennen willAn einer zweitendritten und vierten macht er dieselbe merkwürdige ErfahrungEine fünfte läßt er unbewußt im Pfeifenkopfe steckenEr fährt heimund während er dort über den Vorfall nachdenktentdeckt er in der Pfeife ein blankes GoldstückAuf's Höchste aber steigt sein Staunenals er am andern Morgen an dem Orte, wo er das Feuer gesehenalle die von ihm bei Seite geworfenen Kohlen in Gold verwandelt, die Brandstelle aber mit wirklichen Kohlen bedeckt findet.+"Nicht allen Menschen ist's gegeben, Erscheinungen zu sehen, sondern nur denen, die im Zeichen geboren sind" sagt der Volksmund. Auf dem Weg von Kaltenlengsfeld nach Hümpfershausen, im sogenannten First, einem großen Walde auf dem Hahnberg, ist es nicht geheuer. Viele haben dort ein Sprechen im Walde gehört and doch Niemand gesehen; andere haben einen Reiter auf einem Schimmel wahrgenommen, in dessen Begleitung ein schwarzer Mann daherschritt, der dann auf dem Kreuzweg feurig wurde. 
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 +Einst gingen zwei Kaltenlengsfelder Männer nach OberweidDer eine davon gewahrte unterwegs einen schwarzen Mann mit feurigen Knöpfen und erschrak auf das Heftigste, während der andere nichts gesehen hatteDer Schäfer von Oberweid meinte, Andere hätten den auch schon gesehen. Auf dem Tagsteineinem hohen Kalksteinfelsen zwischen Kaltenlengsfeld und Kaltennordheimerschien ehedem ein kleines Männchen mit grünem Rock, grauem Hut nebst einer Feder auf demselbenwelcher rauchtedabei aber die Pfeife verkehrt im Munde hatte und Alledie ihn sahen, zum Tode erschreckte. 
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 +Auf dem Heimwege von Aschenhausen nach Kaltenlengsfeld hatte der alte Windmüller eine sonderbare Erscheinung. Dort vor dem Riederholzwo man es "am Sonnenhof" heißt, sah er neben dem alten Gemäuer einen herrlichen Garten mit prachtvollen BlumenEs war am hellen Mittag; die Sonne schien brennend heißDem Alten stiegen die Haare zu Bergedenn er kannte den Platz genaudort hatte er in seinem Leben keinen Garten gesehen. Aber er lag doch da. 
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 +Im Riederholz suchten Kinder in der Mittagsstunde Beeren. Da vernahmen sie ein árges Krachen und RaschelnEine prächtige Kutschevon schwarzen Pferden gezogen und ein bellendes Hündchen voraus, kam dahergefahren, wo doch sonst kein Mensch herumfährt. Den Kindern wurde es angst und bangeund sie machten sich schnell auf und davon.
  
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