sagen:werra185
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| + | ====== Der Hautsee ====== | ||
| + | Unfern des Dorfes Dönges dicht an der Heerstraße von Vacha nach Eisenach ruht in einem von waldigen Höhen und einigen freundlichen Anlagen umgebenen Kessel der Spiegel des durch seine schwimmende Insel bekannten Haut- oder Huitsees. Die Fläche desselben soll gegen vier und die der erwähnten Insel ungefähr einen halben Morgen betragen. Jahre lang scheint das gegen vier Fuß tiefe und dicht mit Birken und Kiefern bestandene Eiland wie von dämonischen Mächten des verwünschten Kessels an dem einen Ufer festgehalten. Dann blähen sich auf einmal die grünen Segel und langsam treibt es wieder dem gegenüberliegenden Ufer zu, und kopfschüttelnd, | ||
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| + | Auch noch zwei Nixen wohnen in der grundlosen Liefe des See's, die dritte ist todt. Vor Jahren kamen sie alle drei zuweilen zum Tanze unter die Linde nach Dönges. Einer der Bursche aber verliebte sich in die schönste der Schwestern und hielt diese zurück, während die andern wieder nach dem See eilten. Als der Zurückgebliebenen endlich bange wurde, begleitete sie ihr Schatz bis hin an den See. Da sprach sie zu ihm: " | ||
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sagen/werra185.1718617550.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
