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sagen:werra120

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 ====== Vom Landgrafenacker ====== ====== Vom Landgrafenacker ======
  
-Zur Linken des Weges von Steinbach nach Herges liegt die Bornwiese und über dieser der Landgrafenacker oder schlechthin der Landgraf, von dem ebenfalls jene an der Unstrut vorkommende Sage von dem Landgrafen und seinen Edlen erzählt wird.+Zur Linken des Weges von [[geo:steinbachbadliebenstein|Steinbach]] nach Herges liegt die Bornwiese und über dieser der Landgrafenacker oder schlechthin der Landgraf, von dem ebenfalls jene an der [[region:Unstrut]] vorkommende Sage von dem Landgrafen und seinen Edlen erzählt wird.
  
-Sie lautet: Es war einmal ein Landgraf im Thüringer Land, Namens Ludwig, den haben sie, den Eisernen genannt, als ihn der Schmied von Ruhla gehärtet hatte. Dem wurde gemeldet, dass die Edelleute in seinem Land arg mit ihren Untertanen umgingen, sie bis auf das Blut peinigten und wie das liebe Vieh paarweise vor den Pflug spannten. Da der Landgraf, der zwar ein sehr strenger, aber dabei ein gerechter Herr war, solche Untaten vernommen hatte, da brauste er gewaltig auf, kam von der Wartburg herüber auf das Schloss Nauenburg, das auch einst droben auf Altenstein stand, berief seine Edelleute dorthin und zog mit ihnen hinaus ins Feld, wo er diese nun gerade so, wie sie es mit ihren Untertanen getan hatten, paarweise vor den Pflug spannte, einen ganzen Acker mit ihnen umpflügte und sie dabei mit der Peitsche gehörig bearbeitete. Hierauf drohte er ihnen noch mit weit Schlimmerem, sofern sie von ihren Unbilden gegen das Volk nicht ablassen würden.+Sie lautet: Es war einmal ein Landgraf im Thüringer Land, Namens [[vip:ludwigiithueringen|Ludwig]], den haben sie, den Eisernen genannt, als ihn der Schmied von Ruhla gehärtet hatte. Dem wurde gemeldet, dass die Edelleute in seinem Land arg mit ihren Untertanen umgingen, sie bis auf das Blut peinigten und wie das liebe Vieh paarweise vor den Pflug spannten. Da der Landgraf, der zwar ein sehr strenger, aber dabei ein gerechter Herr war, solche Untaten vernommen hatte, da brauste er gewaltig auf, kam von der [[burg:Wartburg]] herüber auf das Schloss Nauenburg, das auch einst droben auf Altenstein stand, berief seine Edelleute dorthin und zog mit ihnen hinaus ins Feld, wo er diese nun gerade so, wie sie es mit ihren Untertanen getan hatten, paarweise vor den Pflug spannte, einen ganzen Acker mit ihnen umpflügte und sie dabei mit der Peitsche gehörig bearbeitete. Hierauf drohte er ihnen noch mit weit Schlimmerem, sofern sie von ihren Unbilden gegen das Volk nicht ablassen würden.
  
 Seit dieser Zeit heißt jener Acker noch bis auf den heutigen Tag der Landgrafenacker. Seit dieser Zeit heißt jener Acker noch bis auf den heutigen Tag der Landgrafenacker.
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sagen/werra120.1718779376.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)