sagen:werra043
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| - | Von Steinbach-Hallenberg | + | In dem von mächtigen Gebirgswänden flankierten Tal zwischen Asbach und Steinbach-Hallenberg |
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| + | Die kleinen auf Feld und Wiesen vorkommenden Hügel sollen die Wohnungen der Bauern bedecken. Der größte der Hügel, der Kirchhauk, | ||
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| + | Die Ebertsdörfer betrieben ihren Bergbau auf Eisen und Kobalt mit so viel Glück, dass der Ort bald als der reichste der Gegend genannt wurde. Dies aber machte die Einwohner so übermütig und gottlos, dass sie ganz und gar den vergaßen, der sie mit so großem Segen begnadigt hatte. | ||
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| + | Aber Hochmut kommt vor dem Fall, und so ging es auch mit den Ebertsdörfern. Der Herr ließ sie fallen und zu Grunde gehen. Nun diente dort eine fromme Magd aus Springstille, | ||
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| + | Entsetzt eilte die Magd zurück und verkündete in ihrem Dorf das Ereignis, doch niemand wollte ihr Glauben schenken, bis sich endlich einige zu dem Ebertsgrund aufmachten und die Schreckensbotschaft daheim beglaubigten. Das ganze Dorf zog nun über den Berg zum Ort des Gerichts. Das letzte Merkmal, auch die Turmspitze, war in der Tiefe verschwunden. Aber noch lange Jahre nachher wollen Leute aus dortiger Gegend, wenn sie das Ohr auf den Boden legten, das Krähen der Hähne in dem versunkenen Dorf vernommen haben. | ||
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sagen/werra043.1718202170.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
