sagen:werra024
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| - | Von Wasungen nach Metzels zu geht ungefähr einen Büchsenschuss hinter dem Kirchhof ein Fahrweg links ab. Er führt nach der sogenannten Goldlauter und dem Hasengraben, einer einsamen und von Schluchten zerrissenen Gegend hinter dem Kohl- und Schlossberg. Hierher fuhr ein armer Wasunger Mann in die Streu. Es war ein Notjahr, und der Mann hatte nichts als eine dürre Brotrinde bei sich. Die verzehrte er noch nüchtern | + | Die Schwallunger erzählen, dass in früheren Zeiten allnächtlich |
| - | Ein Jahr später erhielt er in Traum die Weisung, wieder zum Hasengraben zu fahren, und zwar wurde ihm derselbe Glückstag bezeichnet. Er gehorchte und es erging ihm wie das letzte Mal. Im dritten Jahr fuhr er, da er sich den Tag wohl gemerkt hatte, aus eigenem Antrieb dorthin und begann da, wo die Heide zwischen den Wachholdersträuchern am dicksten stand, seine Arbeit. Allein dieses Mal wollte ihm kein Taler entgegenfallen. Da sah er wieder seufzend gen Himmel auf und gewahrte auf einem Wachholderbaum ein kleines Männchen | + | Dort aber ist es seit undenklichen Zeiten nicht richtig, und mancher, der des Nachts noch von Schwallungen nach Wasungen musste, hatte allda Neckereien erfahren. Einzelne wollen sogar den Gott sei bei uns in eigener Person daselbst gesehen, auch den betrügerischen Maurermeister, welcher auf unredliche Weise die Brücke erbaute, mit dem Spitzhammer |
| - | Wohl ist der Mann mit seinem Schiebekarren regelmäßig an dem bestimmten Tag dorthin in die Heide gefahren, das Glück aber war ihm nicht mehr hold. Auch das Männchen hatte sich nie wieder sehen lassen. Hätte er, so setzt die Sage hinzu, damals geschwind seine Sichel über den Baum geworfen, so wäre das Kästchen sein gewesen | + | Eine andere Brücke liegt von Schwallungen talabwärts, |
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sagen/werra024.1718201760.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
