sagen:werra022
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| + | ====== Der große Taler im Hasengraben bei Wasungen ====== | ||
| + | Von Wasungen nach Metzels zu geht ungefähr einen Büchsenschuss hinter dem Kirchhof ein Fahrweg links ab. Er führt nach der sogenannten Goldlauter und dem Hasengraben, | ||
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| + | Ein Jahr später erhielt er in Traum die Weisung, wieder zum Hasengraben zu fahren, und zwar wurde ihm derselbe Glückstag bezeichnet. Er gehorchte und es erging ihm wie das letzte Mal. Im dritten Jahr fuhr er, da er sich den Tag wohl gemerkt hatte, aus eigenem Antrieb dorthin und begann da, wo die Heide zwischen den Wachholdersträuchern am dicksten stand, seine Arbeit. Allein dieses Mal wollte ihm kein Taler entgegenfallen. Da sah er wieder seufzend gen Himmel auf und gewahrte auf einem Wachholderbaum ein kleines Männchen mit einem gar feinen Kästchen unter dem Arm und einer Sichel in der Hand, das ihn mit trauriger Miene anblickte. Nach einer kleinen Weile aber verschwand die Erscheinung. | ||
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| + | Wohl ist der Mann mit seinem Schiebekarren regelmäßig an dem bestimmten Tag dorthin in die Heide gefahren, das Glück aber war ihm nicht mehr hold. Auch das Männchen hatte sich nie wieder sehen lassen. Hätte er, so setzt die Sage hinzu, damals geschwind seine Sichel über den Baum geworfen, so wäre das Kästchen sein gewesen und der Geist erlöst worden. | ||
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sagen/werra022.1718095064.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
