sagen:wendischesvolksthum94-5
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| + | ====== Die Hexe und der Knecht ====== | ||
| + | Es war ein grober Bauer, der hatte mehrere Kinder und lebte immer in Streit mit seiner Frau. Zuletzt hatte er noch ein Kind. Das sollte anderen Tags zur Taufe in ein ferneres Dorf geschickt werden und der Knecht früh bei Zeiten aufstehen. Darum ging er nicht heraus((In seine Schlafkammer oder Stall.)), sondern schlief in der Stube. In der Nacht war viel Licht in der Stube und der Knecht wurde munter. Mitten in der Stube sah er ein Feuer; dabei sassen die Wirthin und ihr Kind und der [[wesen: | ||
| + | Am Morgen früh regnete es sehr und der Knecht stand nicht auf, wie er aufwachte. Zuletzt kam der Wirth selbst und war sehr ärgerlich darüber. Da sagte der Knecht: »Cog' | ||
| - | //Quelle: [[autor: | + | Den andern Tag sollte nun das Kind getauft werden und der Knecht schlief wieder in der Stube. Nachts standen die zwei ältesten Mädchen (Töchter) der Wirthin auf und gingen an den Kamin, rieben sich mit Schmiere aus verschiedenen Schachteln ein und kreuzten sich über Herz und Brust. Dann sagten sie: »Widźi, wadźi, nidźi njezawadźi, |
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sagen/wendischesvolksthum94-5.1722503083.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
