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sagen:wendischesvolksthum73-4

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 +====== Die Schlangen ======
  
-//Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 48//+Am Wege von [[geo:Spremberg]] nach [[geo:badmuskau|Muskau]] liegt Wulfshain, Ćisej. Da in der Forst, am Wege von der Adamsschenke Adamsšenka nach Dubrauke Dubrawka war ein Mann, Lehmann, und wollte sich »Harkenstiele« schneiden((Junge Stämme zu Harkenstielen (grabišćo).)). Da sah er einen Haufen Schlangen, alle geringelt in einem Klumpen, riss eine »Bohnenstange«((Bunenstanga [Burg tycka]. Bei Muskau ist rećenica die Blindschleiche. – »Rjećenca sind die rothen Schlangen (Anguis fragilis)«. Scheibe u.a.O. I, 265. »Feuerotter«, hognjowa zmija (Schleife), – wuž die Schlange hat »gelbe Ohren«.)), eine junge Kiefer, aus und schlug in die hinein. Auf einmal waren alle Schlangen in der Luft und schwebten ihm um den Kopf, und so bis nach Hause vor seiner Thüre an der Adamsschenke. In ein paar Tagen war er todt. 
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 +//Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 48-49//
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