sagen:wendischesvolksthum19
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:wendischesvolksthum19 [2024/08/01 20:55] – ewusch | sagen:wendischesvolksthum19 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| ====== Schleife ====== | ====== Schleife ====== | ||
| - | Früher, wie im dreissigjährigen Kriege die Feinde im Lande waren, schafften die Einwohner all' ihre Sachen an eine Stelle im Sumpfe hinter dem Kathrinenschlosse und gebrauchten dazu »Schleppen«, | + | Früher, wie im [[zeit: |
| - | An dem einen hölzernen, gedeckten Thüreingange, | + | An dem einen hölzernen, gedeckten Thüreingange, |
| Früher waren auch vor dem Schulzenhofe im Kreise mannshohe Pfähle eingesetzt; in die wurde einer wegen kleinerer Vergehen auf einige Stunden eingesteckt, | Früher waren auch vor dem Schulzenhofe im Kreise mannshohe Pfähle eingesetzt; in die wurde einer wegen kleinerer Vergehen auf einige Stunden eingesteckt, | ||
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
| Früher, wenn man Verdacht hatte, ein lediges Mädchen wäre beschwängert (tłusta), so musste das Liebespaar in die Gemeindeversammlung, | Früher, wenn man Verdacht hatte, ein lediges Mädchen wäre beschwängert (tłusta), so musste das Liebespaar in die Gemeindeversammlung, | ||
| - | In Schleife war das Schloss der Kathrina, ein kleines Gut, und gehörte nach Spremberg hin. Die letzten im Schlosse waren zwei Fräulein; von denen hat die eine den Mühlroser Teichdamm, die andere den Kathrinenteichdamm im Muskauer Thiergarten gebaut. Nachher musste das Dorf Schleife das Gut für 700 Thaler kaufen. | + | In [[geo:Schleife]] war das Schloss der Kathrina, ein kleines Gut, und gehörte nach [[geo:Spremberg]] hin. Die letzten im Schlosse waren zwei Fräulein; von denen hat die eine den [[geo: |
| - | + | ||
| - | Am Wege von Rohno nach Schleife stehen zwei Steinkreuze seitwärts auf dem Felde. Den dritten Stein hat ein starker Mann bis nach Mulkwitz getragen; da liegt er noch über einem Graben. Auch diese Steine sind verrückt worden. Es sind Generäle (drei Excellenzen erschossen) im Kriege (im 13. Jahrhundert) gefallen und sollen da begraben liegen. Zum Andenken sind die Steinkreuze. Auf einem war früher eine Inschrift mit lateinischen Buchstaben. Der Fleck heisst Swěćetka. S. | + | |
| - | + | ||
| - | 27 | + | |
| - | Der (Fuss-) Boden unter diesen třitwarki ist (in der Erde) etwa fusstief ausgehöhlt und leiterartig mit Holzsprossen, | + | |
| - | + | ||
| - | 28 | + | |
| - | Die beiden mlodše, von der Gemeinde gewählt, haben im Dorfe z.B. allerhand kundzugeben, | + | |
| + | Am Wege von [[geo: | ||
| //Quelle: [[autor: | //Quelle: [[autor: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/wendischesvolksthum19.1722538514.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
