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sagen:wendischesvolksthum15

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 +====== Robliki ======
  
 +In alter Zeit begrub die Gemeinde von [[geo:Zerre]], Drětwa,((Die dazu gehörige Mühle: Šyldy.)) in [[geo:Schleife]] ihre Todten. Früher war es Sitte, dass am Leichenwagen auf jeder Seite eine Leiter((Rebel auch jabrik die Leiter.)) war. Halbwegs etwa zwischen Zerre und Schleife wurde haltgemacht und eine Rede gehalten, die Wagenleitern heruntergenommen und in ein tiefes Sandloch gethan. Dann fuhren sie den Todten weiter bis nach Schleife. Da in dem Loche verfaulten die Leitern und davon heisst der Fleck noch heute Robliki. Damals war es auch Gebrauch, dass sich die Leute dann wieder »Stangen« (junge schlanke Stämme) zu neuen Leitern aus der Haide (Kiefernwald) nahmen((Das heisst: ohne Erlaubniss abhauten.)). S.
  
- +//Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 5-6.//
-//Quelle: [[autor:schulenburg|Schulenburg, Willibald von]]: [[buch:wendischesvolksthum|Wendisches Volksthum in Sage, Brauch und Sitte]]. Berlin: Nicolai, 1882, S. 2.//+
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-{{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum lausitz v2}}+{{tag>sagen schulenburg wendischesvolksthum oberlausitz zerre schleife wagen leiter leiche kiefer v2}}
sagen/wendischesvolksthum15.1722527364.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)