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sagen:wendenkoenig061

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 ====== Der Wendenkönig auf der Flucht ====== ====== Der Wendenkönig auf der Flucht ======
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-Eines Tages hatte der [[typ:Wendenkönig]] sich mit dem Feinde in eine [[typ:Schlacht]] eingelassen und wurde geschlagen. Auf der [[typ:Flucht]] kam er an einen Bauernhof wo er freundlich aufgenommen wurde. Nachdem er sich durch Speise und Trank gestärkt hatte, dachte er wieder an die Flucht. +Eines Tages hatte der [[wesen:Wendenkönig]] sich mit dem Feinde in eine Schlacht eingelassen und wurde geschlagen. Auf der Flucht kam er an einen Bauernhof wo er freundlich aufgenommen wurde. Nachdem er sich durch Speise und Trank gestärkt hatte, dachte er wieder an die Flucht. 
  
-Es währte nicht lange, nachdem er in der [[typ:heide|Haide]] hinter den Bäumen verschwunden war dass eine Schaar von Feinden kam, welche den [[typ:Bauer]] fragte, wo der König sei. Der Bauer sagte, der König wäre auf seiner [[typ:Flucht]] allerdings bei ihm gewesen, er sei aber weiter geflohen. Darauf gab er eine Richtung an, welche der entgegengesetzt war, in welcher der König entkommen war. Die Feinde schwuren dem Bauer, wenn er ihnen eine falsche Richtung angegeben so werde es ihm schlecht gehen; dann ritten sie davon. Sie fanden aber den König nicht. +Es währte nicht lange, nachdem er in der Haide hinter den Bäumen verschwunden war dass eine Schaar von Feinden kam, welche den Bauer fragte, wo der König sei. Der Bauer sagte, der König wäre auf seiner Flucht allerdings bei ihm gewesen, er sei aber weiter geflohen. Darauf gab er eine Richtung an, welche der entgegengesetzt war, in welcher der König entkommen war. Die Feinde schwuren dem Bauer, wenn er ihnen eine falsche Richtung angegeben so werde es ihm schlecht gehen; dann ritten sie davon. Sie fanden aber den König nicht. 
  
 Da kehrten sie zu dem Bauer zurück, fesselten ihn und nahmen ihn zwischen ihre Pferde, so dass er ihnen so gezwungen als Führer dienen musste. Sie waren ungefähr eine Meile weit gekommen, da sahen sie den König langsam auf seinem Rosse dahinreiten. Nun spornten sie ihre Pferde an, denn sie glaubten, es sei ein Leichtes, den König jetzt zu fangen; der aber, als er die Feinde horte, erhob sich mit seinem Ross in die Luft und flog in den Wolken dahin. Da kehrten sie zu dem Bauer zurück, fesselten ihn und nahmen ihn zwischen ihre Pferde, so dass er ihnen so gezwungen als Führer dienen musste. Sie waren ungefähr eine Meile weit gekommen, da sahen sie den König langsam auf seinem Rosse dahinreiten. Nun spornten sie ihre Pferde an, denn sie glaubten, es sei ein Leichtes, den König jetzt zu fangen; der aber, als er die Feinde horte, erhob sich mit seinem Ross in die Luft und flog in den Wolken dahin.
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 //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880// //Quelle: [[autor:veckenstedt|Edmund Veckenstedt]]: [[buch:wendischesagen|Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche]]. Leuschner & Lubensky, Graz 1880//
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