sagen:wasdieheimaterzaehlt207
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:wasdieheimaterzaehlt207 [2023/01/26 10:43] – ewusch | sagen:wasdieheimaterzaehlt207 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[text: | + | [[sagen: |
| ====== Bei einer Hochzeit in Elstra geschehen wunderbare Zeichen ====== | ====== Bei einer Hochzeit in Elstra geschehen wunderbare Zeichen ====== | ||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| In [[geo: | In [[geo: | ||
| - | Ein Freudentag für die biederen Elstraer war da der 24. August des Jahres 1583. An diesem Tage feierte unter freudiger Anteilnahme der ganzen Bürgerschaft der Schloßherr Hans Fabian [[familie: | + | Ein Freudentag für die biederen Elstraer war da der 24. August des Jahres 1583. An diesem Tage feierte unter freudiger Anteilnahme der ganzen Bürgerschaft der Schloßherr Hans Fabian [[familie: |
| - | Als man dann beim Hochzeitsmahle saß, kam über die Tafel ein weißer | + | Als man dann beim Hochzeitsmahle saß, kam über die Tafel ein weißer Stein geflogen. Niemand wußte, wer diesen Stein geworfen hatte. Die Gäste legten den Stein verwundert beiseite. Er kam aber wieder, und das wiederholte sich mehrere Male. Da nahm endlich der Ritter „Wolffgang von Werthern“ den seltsamen Stein an sich und nahm ihn mit als Wunderzeichen nach [[land: |
| - | An das Hochzeitsmahl schloß sich ein [[typ:Tanz]]. Unterm Tanzen kam ein Reiter in gelben Kleidern auf einem weißen Rosse vor das Schloß des Hans Fabian von Ponickau geritten und tat einen Schuß, der so gewaltig war, daß das ganze Herrenhaus erbebte. Alle hielten diese Ereignisse für Vorboten eines Unglückes. Schon am andern Tage sollte das Unheil kommen. Der Ritter Siegmund [[familie: | + | An das Hochzeitsmahl schloß sich ein Tanz. Unterm Tanzen kam ein Reiter in gelben Kleidern auf einem weißen Rosse vor das Schloß des Hans Fabian von Ponickau geritten und tat einen Schuß, der so gewaltig war, daß das ganze Herrenhaus erbebte. Alle hielten diese Ereignisse für Vorboten eines Unglückes. Schon am andern Tage sollte das Unheil kommen. Der Ritter Siegmund [[familie: |
| - | Dieser Siegmund von Maltitz hatte viel Vorboten seines Unglücks gehabt. Als er von seiner Burg wegritt, fiel ihm der [[typ:Degen]] aus der Scheide. Beinahe hätte er auch mit der Büchse sein eigenes | + | Dieser Siegmund von Maltitz hatte viel Vorboten seines Unglücks gehabt. Als er von seiner Burg wegritt, fiel ihm der Degen aus der Scheide. Beinahe hätte er auch mit der Büchse sein eigenes Pferd erschossen. Dann sprangen ihm an seinen Fingern plötzlich zwei Ringe entzwei. Beim Hochzeitsmahle löschten auch zwei Lichter, die vor seinem Platze standen, von selbst aus. Er hat sich aber durch all’ diese Zeichen nicht warnen lassen, auf die Herausforderung des Ritters von Lottitz einzugehen. |
| //Quelle:// | //Quelle:// | ||
| * // | * // | ||
| - | * // | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/wasdieheimaterzaehlt207.1674726195.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
