sagen:wasdieheimaterzaehlt188
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:wasdieheimaterzaehlt188 [2024/03/08 16:08] – angelegt ewusch | sagen:wasdieheimaterzaehlt188 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Der Denkstein über der Eingangstür des Diakonatsgebäudes in Sebnitz ====== | ||
| + | Ueber der Eingangstüre des im Jahre 1733 erbauten Diakonatsgebäudes in Sebnitz befindet sich ein interessanter Denkstein. Derselbe trägt folgende lateinische Inschrift: | ||
| + | |||
| + | J. S. K.\\ | ||
| + | P. S. Quod\\ | ||
| + | Oculus Os Manns\\ | ||
| + | |||
| + | Numinis Regis Benefactoris Eiusdemque B. D. N. Joannis Sigismundi Kuffneri Senat. Dresd. Viri Ob Munificentiam[WS 1] Post Mortem Immortalis Dextram Jungente B. Coniuge Ipsius Joanna Gertrude Nat. Strauchia Providit Probavit Promovit Cor Pium Senatus Coetusque | ||
| + | Sacri Sebnitiens. aedificium E. C. A. MDCCXXXIV. | ||
| + | |||
| + | Die Buchstaben J. S. K. P. S. sollen bedeuten: Johanni Sigismundo Kuffnero Publico Signo (bez. Pietatis Signo). Das soll heißen: Johann Sigismund Küffnern zum öffentlichen Denkmal, bez. zum Zeichen dankbaren Gedenkens. | ||
| + | |||
| + | Die lateinische Schrift bedeutet: | ||
| + | |||
| + | „Was Auge, Mund und Hand Gottes, des Königs und des Wohltäters, | ||
| + | |||
| + | Hierzu diene folgendes als Erklärung: | ||
| + | |||
| + | Im Jahre 1680 wütete in Dresden in verheerender Weise die Pest. Herr Johann Sigismund Küffner, „auf Walde und Kritz,“ Ratsherr, Stadtbaumeister und Kaufmann in Dresden, nahm während jener Pestzeit mit seiner edlen, jungen Gemahlin Johanna, einer Tochter des Dresdener Superintendenten D. Aegid. Strauch, Zuflucht in Sebnitz. Sie blieben beide von der Pest verschont und bewahrten der Stadt Sebnitz stets ein dankbares Gedenken. – Im Jahre 1729 gedachten beide im Testamente der gastfreundlichen Stadt, nachdem schon vorher Frau Johanna Küffner der Kirche in Sebnitz „ein rotdamastenes, | ||
| + | |||
| + | Zur bleibenden Erinnerung an das wohltätige Ehepaar Küffner, das der Stadt Sebnitz ein dankbares Herz bis zum Tode bewahrt hatte, brachte man über der Eingangstüre des Diakonats jenen Denkstein an. | ||
| + | |||
| + | //Quelle:// | ||
| + | * // | ||
| + | |||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/wasdieheimaterzaehlt188.1709910519.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
