sagen:wasdieheimaterzaehlt159
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| Fr. Theodor Auster, Carl Aug. Köhler, Johann Ferdinand Kneschke, Carl Gottlieb Lippert, Carl Heinrich Puy.\\ | Fr. Theodor Auster, Carl Aug. Köhler, Johann Ferdinand Kneschke, Carl Gottlieb Lippert, Carl Heinrich Puy.\\ | ||
| - | Der Blick von der obersten Plattform aus ist überraschend. Zu unseren Füßen liegt nach Westen hin das traute Städtchen Löbau mit seinen roten Ziegeldächern. Ueber dasselbe hinaus schweift das Auge hin zu den alten Götterbergen Czornebog und Bielebog. Draußen am westlichen Horizonte taucht die alte Wendenstadt [[geo: | + | Der Blick von der obersten Plattform aus ist überraschend. Zu unseren Füßen liegt nach Westen hin das traute Städtchen Löbau mit seinen roten Ziegeldächern. Ueber dasselbe hinaus schweift das Auge hin zu den alten Götterbergen Czornebog und Bielebog. Draußen am westlichen Horizonte taucht die alte Wendenstadt [[geo: |
| Der Löbauer Berg endigt in zwei Kuppen, die durch einen Sattel verbunden sind. Die südwestliche Kuppe hat eine Höhe von 450 Meter und trägt den stattlichen Aussichtsturm. Die nordöstliche Kuppe wird der Schafberg genannt. Um den Gipfel desselben zieht sich ein mächtiger Steinwall von ungefähr 1000 Meter Umfang. Es ist der sehenswerte Schlackenwall, | Der Löbauer Berg endigt in zwei Kuppen, die durch einen Sattel verbunden sind. Die südwestliche Kuppe hat eine Höhe von 450 Meter und trägt den stattlichen Aussichtsturm. Die nordöstliche Kuppe wird der Schafberg genannt. Um den Gipfel desselben zieht sich ein mächtiger Steinwall von ungefähr 1000 Meter Umfang. Es ist der sehenswerte Schlackenwall, | ||
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| Der südöstlichen Ecke des Schlackenwalles ist eine Felsengruppe vorgelagert, | Der südöstlichen Ecke des Schlackenwalles ist eine Felsengruppe vorgelagert, | ||
| - | In dunklen Herbstnächten jagt in den Forsten des Löbauer Berges der wilde Jäger [[wesen:berndietrich|Berndittrich]]. Bald ohne, bald mit dem Kopfe stürmt er zu Pferde durch die Wälder. Doch tut er niemandem etwas zu leide; freilich wer ihn neckt, den straft er mit einem Stück Fleisch, das er ihm zuwirft. – Bei dem Dorfe Mönchswald befinden sich ein Nadelgehölz und ein bewaldeter Berg, der „Pan-Dittrich“ genannt. Dort hauste nach der Sage der [[wesen: | + | In dunklen Herbstnächten jagt in den Forsten des Löbauer Berges der wilde Jäger [[wesen:pandietrich|Berndittrich]]. Bald ohne, bald mit dem Kopfe stürmt er zu Pferde durch die Wälder. Doch tut er niemandem etwas zu leide; freilich wer ihn neckt, den straft er mit einem Stück Fleisch, das er ihm zuwirft. – Bei dem Dorfe Mönchswald befinden sich ein Nadelgehölz und ein bewaldeter Berg, der „Pan-Dittrich“ genannt. Dort hauste nach der Sage der [[wesen: |
| In früheren Zeiten wurde am Löbauer Berge Bergbau auf Silber und Gold getrieben. Im 16. Jahrhunderte waren zwei Bergwerke im Betrieb. In dem einen grub man nach Blei, in dem anderen nach Galmei und Wesmuth. – Beim Bau der großen Eisenbahnbrücke, | In früheren Zeiten wurde am Löbauer Berge Bergbau auf Silber und Gold getrieben. Im 16. Jahrhunderte waren zwei Bergwerke im Betrieb. In dem einen grub man nach Blei, in dem anderen nach Galmei und Wesmuth. – Beim Bau der großen Eisenbahnbrücke, | ||
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