sagen:wasdieheimaterzaehlt100
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:wasdieheimaterzaehlt100 [2024/03/08 15:17] – angelegt ewusch | sagen:wasdieheimaterzaehlt100 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Der Schwedenstein ====== | ||
| + | In die [[geo: | ||
| + | |||
| + | Von Pulsnitz aus ist dieser Berg in 40 Minuten bequem zu erreichen. Der Weg dahin ist freilich sonnig, aber doch lohnend. Schattiger ist der Weg über das idyllisch gelegene „Waldschlößchen“ an der Straße, die nach [[geo: | ||
| + | |||
| + | Gustav Adolf Rex 1632. | ||
| + | |||
| + | Diese Worte sollen im genannten Jahre zur Erinnerung an [[vip: | ||
| + | |||
| + | G. E. R. P.\\ | ||
| + | 1763\\ | ||
| + | Weißenborn Past.\\ | ||
| + | Pulsnitz.\\ | ||
| + | 1855.\\ | ||
| + | H. C. Oertel 1817.\\ | ||
| + | |||
| + | P. Weißenborn aus Pulsnitz pflanzte im Jahre 1855 oben am Schwedensteine zur Erinnerung an die 300jährige Jubelfeier des Augsburgischen Religionsfriedens eine Eiche, die aber längst wieder verschwunden ist. An ihrer Stelle setzte man am 1. April 1899 zur Erinnerung an den „Eisernen Kanzler“ eine neue. – Vor Jahren hat man leider den Versuch gemacht, jenen Steinblock, den Schwedenstein, | ||
| + | |||
| + | J. S. W.\\ | ||
| + | 1778\\ | ||
| + | F. Z.\\ | ||
| + | |||
| + | erkennen läßt. – Diese Granitblöcke in ihrer auffälligen Anordnung und Gestalt deuten darauf hin, daß sie einst im grauen Altertume als Opferstätte gedient haben und ein altheidnischer Altar waren. Die schüsselartigen Vertiefungen könnte man für die Blutwannen halten. Es umweht diese altehrwürdigen Granitblöcke ein eigentümlicher Zauber. Sie sind stumme Zeugen aus der Vorgeschichte unserer Heimat. – Wir besteigen nun den 12 Meter hohen Aussichtsturm. Auf die Zinne desselben führt eine gute Holztreppe. Der Blick von hier oben ist entzückend. Meilenweit liegt ringsum das heimatliche Land vor den Blicken des Beschauers ausgebreitet. Ein großer Teil der Lausitz ist von hier oben zu übersehen. Das Auge schweift von den Höhen des Erzgebirges bis in die Löbauer und Zittauer Gegend, von dem felsigen Berglande der Sächsischen Schweiz bis hin zum Spreewalde. Zahlreiche Ortschaften mit gesegneten Fluren sind sichtbar, einem Garten Gottes gleicht das Land. Der Blick vom Schwedensteinturme ist gleichschön zu jeder Jahreszeit, sei es im Frühling zur Blüte der Kirschbäume oder im Herbste, wenn die Bäume im bunten Blätterschmucke prangen, sei es im Sommer, wenn die gelben Getreidefelder wogen, oder mitten im Winter, wenn der Schnee Felder, Wiesen und Gärten verhüllt. – An der östlichen Außenseite trägt der Schwedensteinturm eine Platte mit folgender Inschrift: | ||
| + | |||
| + | Schwedensteinturm.\\ | ||
| + | Erbaut 1898\\ | ||
| + | vom Gebirgs- und Verschönerungsvereine\\ | ||
| + | Pulsnitz und Umgegend.\\ | ||
| + | Am Fuße des Turmes befindet sich eine Schutzhalle, | ||
| + | |||
| + | Im Sommer 1901 ließ sich Herr Fabrikbesitzer Raupach aus [[geo: | ||
| + | |||
| + | //Quelle:// | ||
| + | * // | ||
| + | |||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/wasdieheimaterzaehlt100.1709907461.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
