sagen:wasdieheimaterzaehlt046
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| ====== Der Zauberberg bei Langenwolmsdorf ====== | ====== Der Zauberberg bei Langenwolmsdorf ====== | ||
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| - | In diesem Berge befindet sich eine große | + | In diesem Berge befindet sich eine große Höhle. Darin liegt die [[vip: |
| - | Einst hütete ein [[typ:Schäfer]] an jenem Berge die Herde. Da erschien ihm plötzlich eine wunderschöne | + | Einst hütete ein Schäfer an jenem Berge die Herde. Da erschien ihm plötzlich eine wunderschöne Jungfrau. Dieselbe trug ein weißes Kleid und um den Leib ein schwarzes Gürtelband. Die hat ihn gefragt, ob er ihr helfen wolle, und als er ja gesagt, hat sie sich nach dem Berge zu gewendet und ihm gewinkt, ihr zu folgen. Als der Schäfer dort anlangte, wohin ihn die Jungfrau führte, tat sich plötzlich der Berg auf. Ein Gang und eine weite Halle waren zu sehen. Am Ende der Halle war ein breiter Wassergraben, |
| Obgleich man heute weiß, daß die Gräfin Cosell in der Schloßkapelle der Burg Stolpen begraben liegt, so wollen doch viele im Volke noch nicht daran glauben. Sie geben der Sage recht. Darum soll die Gräfin auch noch heute in dem Zauberberge bei Langenwolmsdorf schlummern. Eins ist aber sicher. Der Zauberberg bei Langenwolmsdorf ist von der Gräfin Cosell, so lange sie im Sankt Johannesturme als Staatsgefangene weilte, täglich gesehen worden. Nach ihm hinüber wird sie oftmals sehnsüchtig geblickt haben. Er war ihr wohl das Ziel der Freiheit, und zu ihm hinüber hat sie sich jedenfalls oftmals gewünscht. Das mag auch die Veranlassung zu jener Sage geworden sein. | Obgleich man heute weiß, daß die Gräfin Cosell in der Schloßkapelle der Burg Stolpen begraben liegt, so wollen doch viele im Volke noch nicht daran glauben. Sie geben der Sage recht. Darum soll die Gräfin auch noch heute in dem Zauberberge bei Langenwolmsdorf schlummern. Eins ist aber sicher. Der Zauberberg bei Langenwolmsdorf ist von der Gräfin Cosell, so lange sie im Sankt Johannesturme als Staatsgefangene weilte, täglich gesehen worden. Nach ihm hinüber wird sie oftmals sehnsüchtig geblickt haben. Er war ihr wohl das Ziel der Freiheit, und zu ihm hinüber hat sie sich jedenfalls oftmals gewünscht. Das mag auch die Veranlassung zu jener Sage geworden sein. | ||
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