sagen:wasdieheimaterzaehlt029
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:wasdieheimaterzaehlt029 [2024/03/07 22:42] – angelegt ewusch | sagen:wasdieheimaterzaehlt029 [2025/01/30 18:01] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | [[sagen: | + | [[sagen: |
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Die Sträuchermühle ====== | ||
| + | An der Schwarzen Röder, zehn Minuten unterhalb des Kirchdorfes Seeligstadt, | ||
| + | |||
| + | An ihr vorüber führt ein alter Weg, der Bischofsweg genannt. Auf ihm sollen die Meißner Bischöfe nach ihrem Lieblingsaufenthaltsorte Stolpen gezogen sein. Dieser Weg kommt herüber von der [[region: | ||
| + | |||
| + | Die Sträuchermühle bei Seeligstadt besaß im Anfange des 18. Jahrhunderts ein Mann mit Namen Tensel. Derselbe stand bei dem damaligen Kurfürsten August dem Starken in ganz besonderer Gunst. Sehr gern hielt der genannte Kurfürst in den umliegenden Wäldern, in der Masseney und im Karswalde, große Treibjagden ab. Bei solchen Jagden waren viele Hunde nötig, die besonders abgerichtet sein mußten. Die Abrichtung und Pflege der nötigen Jagdhunde hatte der Kurfürst dem Besitzer der Sträuchermühle übertragen. Zur Unterbringung so vieler Hunde waren aber besondere Ställe errichtet, die Hundeställe genannt, von denen noch im Anfange des 19. Jahrhunderts Reste vorgefunden wurden. Für seine Bemühung erhielt der Sträuchermüller Tensel zwei Güter im Orte geschenkt, die der Kurfürst August der Starke zu Freigütern erhob, und die noch heute in Seeligstadt vorhanden sind. Zu dem einen Freigute, dem Rüdrig’schen, | ||
| + | |||
| + | //Quelle:// | ||
| + | * // | ||
| + | |||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/wasdieheimaterzaehlt029.1709847726.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
