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sagen:vsuvdl088

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-====== Der Kopf des Verräthers (Gräve) ======+====== Der Kopf des Verräthers ======
  
 Als im Jahre 1429 die [[volk:Hussiten]] das erste Mal [[geo:bautzen|Budissin]] belagerten, befand sich daselbst der Stadtschreiber Peter Prischwitz, ein geachteter Mann, dem seine Mitbürger ihr Zutrauen schon dadurch, daß sie ihn als Abgeordneten nach [[geo:Breslau]] zur Huldigung des Königs [[vip:sigismundhrr|Siegismund]] sendeten, bewiesen hatten.  Als im Jahre 1429 die [[volk:Hussiten]] das erste Mal [[geo:bautzen|Budissin]] belagerten, befand sich daselbst der Stadtschreiber Peter Prischwitz, ein geachteter Mann, dem seine Mitbürger ihr Zutrauen schon dadurch, daß sie ihn als Abgeordneten nach [[geo:Breslau]] zur Huldigung des Königs [[vip:sigismundhrr|Siegismund]] sendeten, bewiesen hatten. 
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 Doch nach abgeschlagenem Sturme und Abzug der Hussiten, wurde diese abscheuliche That von dem Stadtkommandant Thimo von Kolditz entdeckt, der Verräther am 6. December gedachten Jahres auf einer Kuhhaut durch die Straßen der Stadt geschleift, ihm der Leib aufgeschnitten, das Herz herausgerissen, in’s Gesicht geworfen, sein Körper in vier Theile zerstückt, an die vier Hauptbastionen der Stadtseite, wo der Feind gestürmt hatte, gehangen und sein Kopf in Stein gehauen, über die Thore der vier Bastionen eingemauert, wo er noch jetzt an der St. Nikolaipforte zu sehen ist. ((S. Merkwürdige Schicksale der Oberlausitz und ihrer alten Hauptstadt Budissin etc. von Aug. Böhland. Budissin 1831. 8vo. S. 94. No. 16.)) Doch nach abgeschlagenem Sturme und Abzug der Hussiten, wurde diese abscheuliche That von dem Stadtkommandant Thimo von Kolditz entdeckt, der Verräther am 6. December gedachten Jahres auf einer Kuhhaut durch die Straßen der Stadt geschleift, ihm der Leib aufgeschnitten, das Herz herausgerissen, in’s Gesicht geworfen, sein Körper in vier Theile zerstückt, an die vier Hauptbastionen der Stadtseite, wo der Feind gestürmt hatte, gehangen und sein Kopf in Stein gehauen, über die Thore der vier Bastionen eingemauert, wo er noch jetzt an der St. Nikolaipforte zu sehen ist. ((S. Merkwürdige Schicksale der Oberlausitz und ihrer alten Hauptstadt Budissin etc. von Aug. Böhland. Budissin 1831. 8vo. S. 94. No. 16.))
  
-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 188;  [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Volkssagen_und_volksthuemliche_Denkmale_der_Lausitz_188.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graeve|Heinrich Gottlob Gräve]], [[buch:volkssagen_und_volksthuemliche_denkmale_aus_der_lausitz|Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz]]. Reichel, Bautzen 1839, Seite 188//
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-{{tag>sagen gräve volkssagenundvolksthumlausitz oberlausitz vierteilen verrat stadtschreiber bautzen pfeil schock geld belagerung 1429 sigismundhrr hussiten hussitenkriege kuhhaut schleifen}}+{{tag>sagen gräve volkssagenundvolksthumlausitz oberlausitz vierteilen verrat stadtschreiber bautzen pfeil schock geld belagerung 1429 sigismundhrr hussiten hussitenkriege markt kuhhaut schleifen v2}}
sagen/vsuvdl088.1706731150.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)