sagen:vsuvdl087
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| Wild brauste zur bedungenen Zeit Beelzebub, die Säule auf seinen breiten Schultern tragend, durch die Luft. Gewiß seines Siegs und sich schon im voraus des Besitzes der armen Seele freuend, langte er an der Stelle, wo sich jetzt der Stein befindet an, als in seine Ohren das: „Ite, missa est!“ schallte, und er vor Schreck und Aerger, abermals von einem Sterblichen hintergangen worden zu seyn, den Fels fallen ließ; daher dessen Zerklüftung und von der verlornen Wette des Höllenuhus sein Name: Wettstein. | Wild brauste zur bedungenen Zeit Beelzebub, die Säule auf seinen breiten Schultern tragend, durch die Luft. Gewiß seines Siegs und sich schon im voraus des Besitzes der armen Seele freuend, langte er an der Stelle, wo sich jetzt der Stein befindet an, als in seine Ohren das: „Ite, missa est!“ schallte, und er vor Schreck und Aerger, abermals von einem Sterblichen hintergangen worden zu seyn, den Fels fallen ließ; daher dessen Zerklüftung und von der verlornen Wette des Höllenuhus sein Name: Wettstein. | ||
| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 186; [[https:// | + | // |
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sagen/vsuvdl087.1706730999.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
