sagen:vsuvdl068
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| Da schickte er zutrauensvoll sein inbrünstiges Gebet zu des Welterlösers Mutter und gelobte, wenn er aus dieser Todesgefahr gerettet würde, zu Ehren der heiligen Jungfrau und zum Heil der Menschenseelen ein Kloster zu erbauen. Ernstlich und inbrünstig war sein Gebet, daher es erhört wurde. Der Regenguß endete, die Himmels-Königin schwebte in hoher Gestalt, mit einem weißen Schleier um das Haupte an ihm vorüber, freundlich blickte der Morgenstern aus reinem Gewölk, vester wurde unter ihm der Boden, allmälig begann der Morgen zu grauen, ein starker Sporenstich brachte den von Anstrengung triefenden Gaul aus dem Moraste und wohlbehalten langte der Ritter auf nun bekanntem Wege in seiner Heimath an. | Da schickte er zutrauensvoll sein inbrünstiges Gebet zu des Welterlösers Mutter und gelobte, wenn er aus dieser Todesgefahr gerettet würde, zu Ehren der heiligen Jungfrau und zum Heil der Menschenseelen ein Kloster zu erbauen. Ernstlich und inbrünstig war sein Gebet, daher es erhört wurde. Der Regenguß endete, die Himmels-Königin schwebte in hoher Gestalt, mit einem weißen Schleier um das Haupte an ihm vorüber, freundlich blickte der Morgenstern aus reinem Gewölk, vester wurde unter ihm der Boden, allmälig begann der Morgen zu grauen, ein starker Sporenstich brachte den von Anstrengung triefenden Gaul aus dem Moraste und wohlbehalten langte der Ritter auf nun bekanntem Wege in seiner Heimath an. | ||
| - | Nicht uneingedenk war der Dankbare seines Gelübdes, er ließ daher die wilde Gegend, wo er so wunderbar gerettet worden war, ausholzen, die Moräste austrocknen, | + | Nicht uneingedenk war der Dankbare seines Gelübdes, er ließ daher die wilde Gegend, wo er so wunderbar gerettet worden war, ausholzen, die Moräste austrocknen, |
| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 163; [[https:// | + | // |
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sagen/vsuvdl068.1706694554.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
