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sagen:vsuvdl065

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 Endlich wurden die Mordräuber überwältiget, geknebelt, mit Stricken gebunden und so vor den König geführt. Trotzig und verstockt war ihr Benehmen und der Monarch herrschte, daß ihnen nach grausamen Martern auf dem Schauplatze ihrer Uebelthaten ihr Recht wiederfahren solle. Es geschah, langsam wurden ihre Glieder verstümmelt, den zuckenden Körpern das Herz herausgerissen, verbrannt, die Asche davon in die Luft gestreut und dann jeder von diesem scheußlichen Kleeblatt in einem Sarg gelegt, der Erde übergeben, zum Andenken ihrer Handlungen drei Steine gesetzt und der Berg, auf welchem jene Erscheinungen den Sarg gezimmert (gedrechselt) hatten, erhielt für die Spätwelt den Namen Drechslerberg und das noch vor hundert Jahren sichtbare Gewölbe wurde der Mordkeller genannt.  Endlich wurden die Mordräuber überwältiget, geknebelt, mit Stricken gebunden und so vor den König geführt. Trotzig und verstockt war ihr Benehmen und der Monarch herrschte, daß ihnen nach grausamen Martern auf dem Schauplatze ihrer Uebelthaten ihr Recht wiederfahren solle. Es geschah, langsam wurden ihre Glieder verstümmelt, den zuckenden Körpern das Herz herausgerissen, verbrannt, die Asche davon in die Luft gestreut und dann jeder von diesem scheußlichen Kleeblatt in einem Sarg gelegt, der Erde übergeben, zum Andenken ihrer Handlungen drei Steine gesetzt und der Berg, auf welchem jene Erscheinungen den Sarg gezimmert (gedrechselt) hatten, erhielt für die Spätwelt den Namen Drechslerberg und das noch vor hundert Jahren sichtbare Gewölbe wurde der Mordkeller genannt. 
  
-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 150; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Volkssagen_und_volksthuemliche_Denkmale_der_Lausitz_150.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graeve|Heinrich Gottlob Gräve]], [[buch:volkssagen_und_volksthuemliche_denkmale_aus_der_lausitz|Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz]]. Reichel, Bautzen 1839, Seite 150//
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sagen/vsuvdl065.1706693204.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)