sagen:vsuvdl065
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| Unter diesen und ähnlichen Gesprächen gelangten sie an den Platz, die Posten wurden ausgestellt, | Unter diesen und ähnlichen Gesprächen gelangten sie an den Platz, die Posten wurden ausgestellt, | ||
| - | Eine Stunde nach der [[typ:Räuber]] Abgange am vorigen Abende eilte Margarethe sofort zu Agnes, nöthigte sie – so wie sie gethan – sich in Mannskleider zu werfen, und nun traten sie ihren Weg an, bis sie nach Grotau kamen, von wo aus sie sich weiter nach [[region: | + | Eine Stunde nach der Räuber Abgange am vorigen Abende eilte Margarethe sofort zu Agnes, nöthigte sie – so wie sie gethan – sich in Mannskleider zu werfen, und nun traten sie ihren Weg an, bis sie nach Grotau kamen, von wo aus sie sich weiter nach [[region: |
| Ohne Erinnern kann man sich denken, daß die Reißige, welche Agnes begleitet hatten, fürchtend die schwere Strafe ihrer Sorglosigkeit, | Ohne Erinnern kann man sich denken, daß die Reißige, welche Agnes begleitet hatten, fürchtend die schwere Strafe ihrer Sorglosigkeit, | ||
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| Agnes bestieg den Gaul, den der Eine beim Zügel fortführte. „Vergeßt meine Retterin nicht!“ rief die Prinzessin den Knechten ernst befehlend und Margarethen liebevoll winkend zu. | Agnes bestieg den Gaul, den der Eine beim Zügel fortführte. „Vergeßt meine Retterin nicht!“ rief die Prinzessin den Knechten ernst befehlend und Margarethen liebevoll winkend zu. | ||
| - | Bald vereinigten sie sich mit den übrigen Reißigen, die sie jauchzend empfingen und so gelangten sie endlich ohne weiteres Abenteuer zum Prinz von [[region:Böhmen]], der sie heimführte und sich bald mit ihr vermählte, wo denn Margarethe an dem Königshofe goldene Tage bei dem dankbaren Paare verlebte. | + | Bald vereinigten sie sich mit den übrigen Reißigen, die sie jauchzend empfingen und so gelangten sie endlich ohne weiteres Abenteuer zum Prinz von Böhmen, der sie heimführte und sich bald mit ihr vermählte, wo denn Margarethe an dem Königshofe goldene Tage bei dem dankbaren Paare verlebte. |
| Die Räuber, bekümmert um ihren verwundeten Bruder, bekümmerten sich anfänglich nicht um Agnes und Margarethe, und da sie ihre Flucht entdeckten, geriethen sie ebenfalls in keine große Verlegenheit, | Die Räuber, bekümmert um ihren verwundeten Bruder, bekümmerten sich anfänglich nicht um Agnes und Margarethe, und da sie ihre Flucht entdeckten, geriethen sie ebenfalls in keine große Verlegenheit, | ||
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| Endlich wurden die Mordräuber überwältiget, | Endlich wurden die Mordräuber überwältiget, | ||
| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 150; [[https:// | + | // |
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sagen/vsuvdl065.1706693135.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
