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 ====== Das Silbergeschenk ====== ====== Das Silbergeschenk ======
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 Das Mädchen erzählte den Sachverlauf den um sie bekümmert Gewesenen. Bald hatte sich das Gerücht im ganzen Dorfe verbreitet, und die gewinnsüchtigen Bauern mit Hacken und andern Werkzeugen in den Busch, um nachzugraben, gelockt. Allein vergebens war ihr Bemühen und ermattet von des Tages Arbeit kehrten sie Abends mit leeren Händen nach Hause. Auf einigen von dem Mädchen mitgebrachten Münzen befand sich, nach der Erzählung, das Bildniß der Gottesmutter, auf andern ein auf einem Stuhle sitzender Bischof, auf andern Mönchsschrift, oder griechische, lateinische oder hebräische Buchstaben, und soll der verstorbene Graf von Geiersberg auf Brauna noch welche davon besessen haben. ((Eine, dieser ganz ähnliche, Geschichte soll sich im Braunschweigischen zugetragen haben.)) Das Mädchen erzählte den Sachverlauf den um sie bekümmert Gewesenen. Bald hatte sich das Gerücht im ganzen Dorfe verbreitet, und die gewinnsüchtigen Bauern mit Hacken und andern Werkzeugen in den Busch, um nachzugraben, gelockt. Allein vergebens war ihr Bemühen und ermattet von des Tages Arbeit kehrten sie Abends mit leeren Händen nach Hause. Auf einigen von dem Mädchen mitgebrachten Münzen befand sich, nach der Erzählung, das Bildniß der Gottesmutter, auf andern ein auf einem Stuhle sitzender Bischof, auf andern Mönchsschrift, oder griechische, lateinische oder hebräische Buchstaben, und soll der verstorbene Graf von Geiersberg auf Brauna noch welche davon besessen haben. ((Eine, dieser ganz ähnliche, Geschichte soll sich im Braunschweigischen zugetragen haben.))
  
-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 114; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Volkssagen_und_volksthuemliche_Denkmale_der_Lausitz_114.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graeve|Heinrich Gottlob Gräve]], [[buch:volkssagen_und_volksthuemliche_denkmale_aus_der_lausitz|Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz]]. Reichel, Bautzen 1839, Seite 114//
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sagen/vsuvdl046.1706685709.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)