sagen:vsuvdl022
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| + | ====== Die Erscheinung ====== | ||
| + | Noch vor einigen sechszig Jahren bemerkte man unter der gräfl. [[familie: | ||
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| + | Eine Gesellschaft Damen und Herren im Kostüm des siebenzehenten Jahrhunderts saß um eine mit Speisen reich besetzte Tafel, auf welche das etwa Mangelnde oder Erschöpfte durch geschäftige Diener aufgetragen oder ersetzt wurde. Den ersten Platz an der Tafel rechts neben einem vornehmen Herrn und links, neben einer Dame – wahrscheinlich Wirth und Wirthin – nahm ein anderes, in aschfarbenen Atlas gekleidetes – den Jahren nach eine angehende Dreißigerin – Frauenzimmer, | ||
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| + | Im Jahre 1683 besuchte eine Gräfin Truchses ihre Freundin, die Frau von Gersdorf, um das Ende des Sommers bei ihr in Baruth zuzubringen. Ersterer Gemahl, ein nicht unbedeutender Offizier im österreichischen Heere, befand sich im Feldzuge gegen die [[volk: | ||
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| + | Am 12. Septbr. g. J. wurde bekanntlich [[geo: | ||
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| + | Die Gräfin wurde nach langem, vergeblichem Harren gefährlich krank. Nach mehrern Tagen traf die Nachricht ein, wie ihr Gemahl im Gefecht einen tödtlichen Säbelhieb in Schädel erhalten, an dessen Folgen er am Tage der Siegesfeier im Schlosse, zur nämlichen Stunde der Erscheinung gestorben sey. – Gedachtes Gemälde trug diese Geschichte auf die Nachwelt. | ||
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| + | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 81// | ||
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sagen/vsuvdl022.1706622113.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
