sagen:vsuvdl014
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| Nun wußte der ehrliche Schmied mit wem er zu thun gehabt hatte. Sehr bangte ihm auf einer Seite vor dem Erfolg, indem er des Bösen Trug und List kannte, daher fürchtete er, wie der treffliche Harnisch sich in ein Spottkleid verwandeln und ihm Unschuldigen darob der Scheiterhaufen zum Lohn werden möchte; andrer Seits aber freute er sich höchlich, seine Seele gerettet zu haben. Er nahm also seine Zuflucht zum Gebet, fastete und kasteite seinen Leib und – so erfolgte kein Unheil. | Nun wußte der ehrliche Schmied mit wem er zu thun gehabt hatte. Sehr bangte ihm auf einer Seite vor dem Erfolg, indem er des Bösen Trug und List kannte, daher fürchtete er, wie der treffliche Harnisch sich in ein Spottkleid verwandeln und ihm Unschuldigen darob der Scheiterhaufen zum Lohn werden möchte; andrer Seits aber freute er sich höchlich, seine Seele gerettet zu haben. Er nahm also seine Zuflucht zum Gebet, fastete und kasteite seinen Leib und – so erfolgte kein Unheil. | ||
| - | Allein einige Tage nachher sah’ er auf dem ihm gegenüber liegenden Berge sich ein Haus erheben, welches Meister Urian ((Meister Urian: der Teufel; auch bekannt als Herr Urian aus Goethes Faust: Walpurgisnacht, | + | Allein einige Tage nachher sah’ er auf dem ihm gegenüber liegenden Berge sich ein Haus erheben, welches |
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| Fleißig fing nachher wiederum der Schmied zu arbeiten an, was er begann, gerieth wohl und Segen verbreitete sich über sein Haus. | Fleißig fing nachher wiederum der Schmied zu arbeiten an, was er begann, gerieth wohl und Segen verbreitete sich über sein Haus. | ||
| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 61; // | + | // |
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sagen/vsuvdl014.1706874043.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
