sagen:vsuvdl009
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| Indeß soll diese Wehklage nicht von Jedermann, sondern nur von Einigen (wahrscheinlich Sonntagskindern) gehört und gesehen werden. Viele Wenden pflegen daher bei Abseihung eines kochenden Topfes oder Ausgießen siedenden Wassers aus Vorsicht zu sagen: „Boże Ssedleschko dżi precż, so ja cże nesparju!“ (Wehklage geh’ weg, daß ich dich nicht verbrühe). Thun sie dieß nicht, so verbrühen sie sich oft selbst und die auffahrenden Hitzblattern beweisen, daß sie von ihr verbrüht worden sind; daher sagt man: „Boże Ssedleschko je tebe spariło, | Indeß soll diese Wehklage nicht von Jedermann, sondern nur von Einigen (wahrscheinlich Sonntagskindern) gehört und gesehen werden. Viele Wenden pflegen daher bei Abseihung eines kochenden Topfes oder Ausgießen siedenden Wassers aus Vorsicht zu sagen: „Boże Ssedleschko dżi precż, so ja cże nesparju!“ (Wehklage geh’ weg, daß ich dich nicht verbrühe). Thun sie dieß nicht, so verbrühen sie sich oft selbst und die auffahrenden Hitzblattern beweisen, daß sie von ihr verbrüht worden sind; daher sagt man: „Boże Ssedleschko je tebe spariło, | ||
| - | //Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 47; [[https:// | + | // |
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sagen/vsuvdl009.1706622889.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
