sagen:vsbaden120
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| (Zu Nr. 215 des Hauptwerkes) | (Zu Nr. 215 des Hauptwerkes) | ||
| - | Eines Tages kam auf diesem Berge zu zwei Männern eine weiß gekleidete Frau und gab jedem stillschweigend einen Blumenstrauß. Sie dankten ihr, und als sie darauf anfing zu weinen, fragten sie um die Ursache. »Hättet ihr mir nicht gedankt«, antwortete sie, »dann wäre ich jetzt erlöst, so aber bin ich es nicht!« Nach diesen Worten verschwand sie. | + | Eines Tages kam auf diesem Berge zu zwei Männern eine [[wesen: |
| - | Ein reisender Handwerksbursch, | + | Ein reisender Handwerksbursch, |
| Der Burgbrunnen steht mit einem wasserreichen See in unterirdischer Verbindung, daher er immer gleich stark fließet. Bei ihm ging vormals ein Gang in den Berg, welcher mit einer eisernen Thüre verschlossen war. Auf derselben sah, Nachmittags um halb 4 Uhr, ein dort arbeitender Mann einen Vogel sitzen, der sich gutwillig von ihm fangen ließ. Er that ihn in sein Sacktuch, legte es nebenhin in's Gras und seine Jacke darauf. Nach einer halben Stunde sah er wieder nach dem Vogel; aber da war derselbe weg, obgleich Jacke und Sacktuch unverrückt gewesen. Nun erkannte der Mann, daß er es mit keinem wirklichen Vogel zu thun gehabt habe. | Der Burgbrunnen steht mit einem wasserreichen See in unterirdischer Verbindung, daher er immer gleich stark fließet. Bei ihm ging vormals ein Gang in den Berg, welcher mit einer eisernen Thüre verschlossen war. Auf derselben sah, Nachmittags um halb 4 Uhr, ein dort arbeitender Mann einen Vogel sitzen, der sich gutwillig von ihm fangen ließ. Er that ihn in sein Sacktuch, legte es nebenhin in's Gras und seine Jacke darauf. Nach einer halben Stunde sah er wieder nach dem Vogel; aber da war derselbe weg, obgleich Jacke und Sacktuch unverrückt gewesen. Nun erkannte der Mann, daß er es mit keinem wirklichen Vogel zu thun gehabt habe. | ||
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| Im Advent hat man schon, um Mitternacht, | Im Advent hat man schon, um Mitternacht, | ||
| - | Auf dem Heimweg von Söllingen hörte ein Durlacher Metzger, bei einbrechender Nacht, auf dem Thurmberg Kegel schieben. Weil er dieses Spiel sehr liebte, band er das Kalb, welches er mitführte, an einen Baum und begab sich auf den Berg. Daselbst kegelten mehrere unbekannte Männer, allein sie hatten Niemand zum Aufsetzen. Unaufgefordert übernahm dies der Metzger; aber nach einiger Zeit ward ihm, bei dem steten Schweigen der Männer, so unheimlich, daß er davon lief. Da wurde ihm eine der Kugeln nachgeworfen, | + | Auf dem Heimweg von Söllingen hörte ein [[vip: |
| Eines Abends sahen Buben bei dem Wächterhäuschen eine Menge gelber Blechlein aufgehäuft liegen. Einer von ihnen steckte ein Dutzend derselben ein, und als er sie daheim herauszog, waren es goldene Elfguldenstücke geworden. | Eines Abends sahen Buben bei dem Wächterhäuschen eine Menge gelber Blechlein aufgehäuft liegen. Einer von ihnen steckte ein Dutzend derselben ein, und als er sie daheim herauszog, waren es goldene Elfguldenstücke geworden. | ||
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